„Au weia, ist das poppig!“ – das ist in etwa die Kurzform des Gedankens, den ich nach erstmaligem Hören von „Gobbledigook“ – der ersten Singe aus dem neuen Longplayer von sigur rós hatte. Dazu war mir der Rhythmus viel zu hektisch – wo waren nur die Seele, die monströse Emotionalität geblieben, welche den bisherigen Output der Isländer kennzeichneten?
Die ersten Kritiken zu “með suð í eyrum við spilum endalaust“ klangen dann ebenfalls nicht so, als müsse man das Album unbedingt kaufen – von Fröhlichkeit war da die Rede, von Eingängikeit und Zugänglichkeit – und einem Produzenten, der bereits mit Branchengrößen wie U2 gearbeitet hatte. Das sind per se keine besonders schlechten Attribute, aber mir gefielen Sigur Rós eben insbesondere durch die melancholische Sperrigkeit solch monumentaler Werke wie „()“ oder „Ágætis byrjun“ – schon „Takk“ driftete stellenweise in recht seichten Pop ab.
Es gibt einen einigermassen lustigen Witz, und der geht so:
Zwei Frauen hatten schon immer etwas Probleme mit ihrer Oberweite. Irgendwann treffen sich die beiden beim Einkaufen. Die eine von ihnen hat mittlerweile deutlich an Oberweite zugelegt.
„Mensch, wie hast du das denn gemacht?“ – „Ach, gehe einfach zum Professor in die Klinik, der operiert dich und alles klappt.“ Kurz entschlossen lässt sich die andere auch operieren. Bei der Operation stellt der Assistenzarzt jedoch fest, dass die Narkotisierte nur bei der AOK versichert ist.
„Ja, was machen wir denn da?“; grübelt der Professor, „so eine teure Operation bezahlen die doch gar nicht. Aber wenn sie schon mal narkotisiert ist…“
Als die Frau aus der Narkose aufwacht und noch immer flachbusig ist, ist sie erschrocken. Aber der Professor beruhigt sie: „Tut mir leid, aber die AOK trägt die Operation nicht, da haben wir eine günstigere Lösung eingebaut: Wenn Sie nur ein paarmal mit den Armen auf und ab schlagen, dann pumpt sich der Busen auf!“
Vierzehn Tage später trifft die Frau auf einer Party ihren Traummann.
Sie schlägt einige Mal mit den Armen auf und ab und ihr Busen bläst sich auf. „Aha,“ meint er und stampft einige Male mit dem Fuß auf den Boden, „Sie sind also auch bei der AOK versichert?“
Ich weiss nicht genau warum, aber die Assoziation kam nach dem Anschauen dieses Videos…
via 11k2


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