#30daymusicchallenge – Tag 2: Ein Song mit einer Zahl im Titel.

Über Zoe Keating und ihre Musik habe ich ja schon mal geschrieben – und kann kaum glauben, dass das Konzert im Roten Salon tatsächlich schon fünf Jahre her ist. Dann ist es wohl an der Zeit, sie mal wieder zu sehen… wenn sie denn hier wieder touren sollte. Ihre Musik ist schön, instrumental, verträumt, optimistisch und immer bewegend. Diesen Song beispielsweise hat sie geschrieben, als sie mit ihrem Sohn schwanger war. Nicht der schlechteste Start in ein Leben, finde ich.

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#30daymusicchallenge – Tag 1: Ein Song mit Farbe im Titel.

Es gibt gerade ein schönes Hashtag auf Twitter: #30daysmusicchallenge mit genau dem: einer Aufforderung, in den nächsten 30 Tagen zu Musik zu twittern (oder zu bloggen), jeweils zu einem Thema.

Heutiges Thema: Ein Song den ich mag, mit einer Farbe im Titel.

Streng genommen hat Any Colour You Like von Pink Floyd keine Farbe im Titel – und doch irgendwie alle. Für mich ist The Dark Side Of The Moon noch immer eines der vollkommeneren Stücke Musik, und Any Colour You Like ist nach dem Einstieg wunderbar entspannt, mit seinem schönen Keyboard-Intro, der verschwurbelten Gitarre, dem entspannten Groove. Es leitet eines der bedeutenderen Alben in meinem Leben ein, ist also auch ein würdiger Kandidat für die Einleitung dieses Monats voller Musik.

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José González und String Theory im Funkhaus

Man muss ein wenig Angst haben um die Gesundheit des Dirigenten, so sehr schwingt er den Taktstock, hüpft, wiegt und bewegt er sich zum Rhythmus. Mit aufforderndem Winken versucht er, das Crescendo der Bläser noch etwas zu forcieren, dann die Streicher zu etwas expressiverem Spiel zu bewegen, während das Schlagwerk schon seit Minuten einen drängenden Drum’n’Bass-Rhythmus spielt und damit „Down the Line“ einen ganz neuen Charakter verleiht. Das Orchester hat Spaß, das sieht man. Spaß an der Musik, Spaß an seinem Dirigenten und Spaß an dieser Mischung aus Klassik und Pop. Gut zwanzig Musiker auf der Bühne sind konzentriert am Arbeiten – nur der schmale Mann mit dem schwarzen Vollbart und der Akkustikgitarre vorne links neben dem Dirigenten scheint vollkommen entspannt seine hypnotischen Licks zu spielen. In den ruhigeren Momenten wirken Gesang und Gitarrenspiel gleichermaßen sanft und verletzlich – und dabei tragen sie wunderschöne, bisweilen schmerzhafte Melodien und Texte – doch jetzt gerade ist José González in seinem Element und fühlt sich wohl damit, Teil des großen Ganzen zu sein.


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