Lieblingstweets im Dezember (+ 11 Specials)

Ich war still im Dezember. Twitter zum Glück nicht!

Weiterlesen

Veröffentlicht unter .txt, Lieblingstweets | Verschlagwortet mit , , | Kommentar hinterlassen

Mit Linux, MacOS und Raspberry Pi Musik streamen

tl;dr: Sascha will gerne von jedem Musikgerät in der Wohnung Musik an die Anlage streamen können und hat das mit einem Raspberry Pi 3 gemacht. Für die Ungeduldigen: Raspberry Pi 3 mit Runeaudio (Archlinux), Stream vom MacBook über AirPlay, Stream vom Linux-Laptop über DLNA (Pulseaudio + paprefs + pulseaudio-dlna-plugin).

Musik vom Rechner an die Anlage streamen

Seit einiger Zeit gibt es in meinem Haushalt einen Linux-Laptop, ein MacBook, ein iPhone und meine alte analoge Anlage, die nur über Phono- und Cinch-Eingänge verfügt. Weil ich keine Lust auf die ständige Kabeltauscherei und -wechselei hatte – aber von jedem Gerät aus Musik über die Anlage hören will – kam der Gedanke, die Musik von den Geräten einfach zu streamen. Apple iTV und google Chromcast kamen für mich nicht in Frage, da zu teuer, abgekapselt, Datenschutzbedenken (beide Geräte schicken Daten nach Hause, natürlich nur zu Zwecken, den Service zu verbessern. Nee, is klar.). Selber machen hatte für mich weitaus mehr Charme, einmal abgesehen davon, dass es auch unschlagbar günstig ist. Somit blieb als Lösung der Raspberry Pi.

raspi_stream

1. Schritt: Raspberry Pi + Betriebssystem + Medienspieler

Ich habe mir also einen Raspberry Pi 3 besorgt. Mit Netzteil kostet das Ding knapp 40€, abhängig vom Händler bekommt man für ein paar Euro zusätzlich noch ein Gehäuse oder eine SD-Karte. Beides brauchte ich nicht, da unnötig bzw. vorhanden.

Raspberry Pis sind kleine Rechner (die Platine ist kreditkartengroß), in der neuesten Variante mit Quadcore-Prozessor und 1GB RAM, also etwa so leistungsfähig wie ein Mittelklasse-Smartphone. Zudem verbraucht er maximal 3 Watt, also weniger als z.B. das Radio. Eine Festplatte gibt es nicht; das Betriebssystem kommt von der Micro-SD-Karte. Zusätzlichen Speicher kann man über USB anschließen.

Lange Zeit habe ich mit osmc experimentiert, das ist eine Raspbian-Installation mit Kodi als einziger Anwendung. Kodi wurde mal für die xBox entwickelt, ist nun Open Source und ein richtiges Medienzentrum, das quasi alles abspielen kann, was dafür gedacht ist: Musik in allen denkbaren Formaten, Internetradio, Filme, andere Streams wie Netflix, Spotify, etc. Es setzt eigentlich einen Fernseher voraus, man kann aber einen Teil der Einstellungen über eine Weboberfläche machen, bzw. über ssh direkt in den Konfigurationsdateien. Das ging auch einigermaßen gut, aber wirklich sinnvoll ist es nur, wenn man einen Fernseher hat (ich hab keinen).

RuneAudio

Die zweite – nun verwendete Lösung – ist RuneAudio. Das ist eine Anwendung, die nur auf (bestmögliche) Wiedergabe von Musik spezialisiert ist. Dabei sind die Entwickler so weit gegangen, dass sie eine Version von ArchLinux genommen haben, diese so angepasst haben, dass sie auf kleinen Rechnern wie dem Raspi wunderbar läuft, dem Ganzen eine gut nutzbare Anwendung verpasst haben – und diese kann man komplett über die schön und übersichtlich gestaltete Weboberfläche steuern und konfigurieren. Man braucht keinen Bildschirm und kein ssh – die Weboberfläche ist wirklich gut nutzbar.

Ich habe also das Image auf die SD-Karte gepackt (siehe Anleitungen unten); und über die Eingabe von rune.local im Browser kommt man direkt auf die Oberfläche – das ist ähnlich wie beim Router. Und genau wie beim Router muss man im gleichen Netzwerk sein.

Weiterlesen

Veröffentlicht unter ausprobiert, digital life, ich und die welt, musik | Verschlagwortet mit , , , , , | Kommentar hinterlassen

Lieblingstweets im November

Kalt und grau wars – aber nicht bei Twitter 🙂

Weiterlesen

Veröffentlicht unter .txt, digital life | Verschlagwortet mit , , | Kommentar hinterlassen