Lieblingstweets im März

Selber bin ich bei twitter gerade eher passiv. Da lasse ich einfach mal die Perlen für sich sprechen:

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Pterry

Wir sind uns nie begegnet, haben aber viele vergnügliche Stunden miteinander verbracht.

Wir kannten uns nicht, und doch haben wir viele Gedanken geteilt.

Wir haben gemeinsam gelacht, über die Welt nachgedacht, geweint, waren berührt.

Manchmal braucht es mehrere Begegnungen, um ihren wahren Wert zu erkennen. Als Jugendlicher mit den Büchern Pratchetts konfrontiert, hielt ich seine Geschichten zunächst für lustige Fantasy. Klamauk; gut geschrieben und höchst unterhaltsam zwar, aber eben nur Komik.

Später empfahl mir ein Freund die Geschichten von Rincewind, dem “ersten Touristen der Scheibenwelt”, und diese waren ebenfalls urkomisch (und mit die besten Geschichten der Scheibenwelt) – aber ich erkannte die Vielschichtigkeit und Intelligenz hinter dem Klamauk. Die vielen Wesen und Existenzen der Scheibenwelt – so unterschiedlich sie sein mögen, gut oder böse – verhalten sich vor allem höchst menschlich, im besten Sinne des Wortes. So unterhaltsam und sorgfältig miteinander verwoben die mitunter unüberschaubar vielen Handlungsstränge seiner Geschichten waren – hinter der Komik, hinter dem Scheitern Rincewinds, der unerbittlichen Härte Sam Mumms gegenüber sich selber, den Beziehungsproblemen zwischen Angua und Karotte, hinter den Problemen, die Tod mit seiner pubertären Tochter hat, steckt vor allem ein großer Spiegel.
Man schaut in diesen Spiegel, und während man über Truhe lacht, die einem Ganoven Angst einjagt, lacht man über sich selber, erkennt das Komische in der menschlichen Existenz.

Und das ist vielleicht das Vermächtnis Pratchetts: zu erkennen, dass die Welt nicht immer schön ist, aber man trotzdem schöne Dinge sehen kann. Dass das Leben manchmal besser sein könnte – und mit ein bisschen Humor, aus ironisch-distanzierter Sicht betrachtet – schon unendlich schön, vielfältig und lustig ist. Dass es oft nur einen Perspektivwechsel braucht, um etwas besonderes zu erkennen. Wie oft waren seine Geschichten Zuflucht, wenn mir die Welt zum Hals heraus hing?
Wie oft habe ich an die Frösche gedacht, die in einer Blüte aufwachsen, um zu erkennen, dass die Welt viel, viel größer ist?
Und mich gefragt, was meine Blüte ist und wieviel der größeren Welt man erblicken kann?

Terry Pratchett hat nicht nur eine Welt erschaffen, die in ihrer Flachheit so viel runder ist als unsere, hat uns unzählige Charaktere geschenkt, die uns alle bereichert und an denen wir uns Vorbild genommen haben. Wir sind mit ihnen gewachsen; er hat uns Respekt vor Bibliothekaren gelehrt, er hat uns einen unendlich gütigen und humorvollen Blick auf die Welt geschenkt.

Eine Welt, die seit Pratchett in einem bunten und vielfältigen Multiversum existiert, weil ihm das normale Universum mit seinen Möglichkeiten nicht reichte.

Jeder Mensch muss sterben. Aber bei manchen wünscht man sich wie Angua, es möge – Tag für Tag – erst morgen sein.

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Lieblingstweets im Februar

Kurz, dieser Monat. So kurz, dass ich übersah, dass wir heute schon einen neuen haben… Kurz und knackig: die Lieblingstweets.

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