iPod reloaded

Völlig berechtiger- aber unpassenderweise habe ich neulich in der Straßenbahn über die insbesondere von mir innig geliebten iPods nachgedacht – um spontan mit ein paar neuen Kreationen aufwarten zu können:
iLiner:

Dieses gute Stück ist perfekt für die Bahn. Kann eine vernünftige Menge Musik speichern (vielleicht so zehn Gigabyte), ist klein, leicht, handlich, rosa und zudem an der Unterseite mit einem kleinen Stift ausgestattet, der es ermöglicht, die Linien im Auge nachzuziehen, die man eben so nachzieht mit einem iLiner.
Der Stift selber kommt in den Farben Schwarz, Weiß, Grün, Rot, Blau

Eher rustikal gestaltet sich da das Modell
iSbein:

Empfohlen von führenden Schlachtern. Der iSbein ist der größte und schwerste iPod mit gleichzeitig der geringsten Speichermenge, da die Haxe ja irgendwo Platz finden muss.
In Zeiten der Not sehr zu empfehlen! Das Deluxemodell kommt mit allen Songs von Stefan Raab vorinstalliert.

Leider ist das Ding für Vegetarier eher nicht so geeignet. Deswegen gibt es das besonders schöne und ästhetische Modell
iSblume:

Der Hersteller versichert, dass keine Tiere für die Produktion dieses Gerätes leiden mussten. Was die Attraktivität dieses kleinen, aber sehr feinen Gerätes nur erhöht.
Ganz in weiß gehalten, mit Transparenzen und abgesetzten Mustern spielend, ist dieser iPod nicht nur für Vegetarier ein Genuss. Die strenge Symmetrie kokettiert mit der Einmaligkeit eines jeden Gerätes, denn die Muster sind bei jedem iSblume anders gestaltet.
Deswegen kommt der iPod mit Identifikationsnummer sowie den bereits aufgespielten Songs „Ich ess Blumen“ von den Ärzten, sowie „Ice Ice Baby“ in zahlreichen Versionen, für Kinder auch noch die Rolf-Z-Version mit dem Smash-Hit „Winterkinder“.

Speziell meinen fernöstlichen Erfahrungen verdanke ich die Idee des
iSpy:

Für Stasi-Mitarbeiter (offiziell und inoffiziell) und alle, die ständig versuchen, ihre Nachbarn anzuschwärzen und ihnen irgendwelche Illegalitäten nachzuweisen.
Der iSpy ist noch kleiner als der iPod Shuffle, aber voll ausgestattet mit allem, was der ambitionierte Nachwuchsspion braucht: nebst einer hervorragenden Kamera, die auf Nachtsicht umgeschaltet werden kann, einer Abhörvorrichtung und dem innovativen Selbstzerstörungsmodus kann man über die optional zuschaltbaren iSatellites von überall auf der Welt auf den iSpy zugreifen.
Der Selbstzerstörungsmechanismus wird aktiviert, sobald man eine beliebige Melodie von Jack Johnson pfeift – der Countdown richtet sich dann nach der Länge des Liedes.
Eine weitere Besonderheit des iSpy ist der Unsichtbarkeitsmodus: einmal aktiviert, ist der iSpy nahezu unauffindbar – leider.
Spannend ist jedoch die Kombination aus Unsichtbarkeit und Selbstzerstörung; der scheinbar aus dem Nichts auftauchende, sieben Zentimeter hohe Atompilz erfreut sich als Partygag wachsender Beliebtheit.
Aber Vorsicht: die Nachbarn könnten zuschauen…

Ich bedanke mich bei Apple für die Erfindung dieses Gerätes; mehr noch für dessen großartige Benennung, die mir diesen Quatsch überhaupt erst ermöglicht.

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Über sushey

twitter.com/milch_mit_honig
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Eine Antwort zu iPod reloaded

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