i…Was?

Zum Launch des iPhone dachte ich mir, es wäre mal wieder ein der Zeit, einige neue iPods vorzustellen.
Schließlich wird ja schon jetzt munter gemutmaßt, wie das neue iPhone aussehen könnte (kiek mol an) und bei Apple selber dürfte die Hexenküche auch schon seit Ewigkeiten auf Hochtouren laufen.

Hier also ein paar neue Eigenkreationen (und hier die alten):

iSche

Ist insbesondere für männliche Jünglinge aus der Türkei ein unerlässliches Gerät, das nicht nur als Gebetskettenersatz dient. Nein, die „iSche Kochstu“-Version macht auch hinterm Herd eine gute Figur.
Die „iSche Machstualles“-Deluxe-Version kann sogar eigenständig den Haushalt führen, Kinder bekommen und Pullover stricken und ist somit das perfekte Tool für den Jüngling von heute.
Um das zarte türkische Gemüt zu schonen, kommen grundsätzlich alle Versionen des iSche mit Schleier.

Der iNkaufswagen

ist der klobigste, aber auch brauchbarste aller iPod-Nachkommen. Seine überlegene Gitterstruktur erweitert die Speicherkapazität des iNkaufswagen auf Fertigpizza, Milch, Chips, kleine Kinder – kurzum alles, was nicht niet-und nagelfest ist.
mp3-Liebhaber werden sich allerdings an einem Makel aufreiben: aufgrund der erwähnten Gitterstruktur ist das Gerät für digitale Daten gänzlich ungeeignet.
Um trotzdem Musik mit dem iNkaufswagen hören zu können, wird der Kauf von – Vorsicht, Oldschool – CDs oder gar Schallplatten empfohlen sowie alternativ der Erwerb eines stinknormalen iPods.
Mit der unglaublichen Kapazität des iNkaufswagen wird allerdings kein iPod mithalten können.

Weitaus weniger verlässlich, aber ungleich spannender ist der iNstein,

der in starker Konkurrenz zum „Hawking“-mp3-Player von Microsoft steht.
Audiophile werden sich allerdings wegen der natürlicheren Klangwiedergabe eher für den iNstein interessieren.
Es gibt eine nahezu unendliche Vielzahl von iNsteins in verschiedenen Dimensionen unseres Multiversums; die späteren Generationen lassen sich jedoch ausschließlich nur in den USA finden.
Die herausragendste Fähigkeit des iNstein ist die abstrakte, relativ genaue Titelsuche, die mit erstaunlich einfach formulierten, hochkomplexen Ergebnissen aufwartet.
Ungenutzte Rechenkapazitäten nutzt der iNstein, um nach schwarzen Löchern zu suchen…

In den Bereich der Mystery-Pods gehört der iSberg,

der leider aufgrund eines Produktionsfehlers immer zu einem Siebtel aus der Tasche herausschaut, was angeblich den Satiriker Max Goldt zu dem Ausspruch: „Dieses Ding wird noch mal mein Untergang!“ nötigte.
Was er damit sagen wollte, ist bislang ungeklärt.
Leo diCaprio besitzt angeblich 20 der guten Stücke, deren einziges weiteres Merkmal der relativ kühle Klangcharakter ist.

Abermals mein Dank an Apple, die immer wieder spannende und innovative, wenn leider auch manchmal hoffnungslos überhypte Geräte und Ideen herausbringen.

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Über sushey

twitter.com/milch_mit_honig
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