und was ist mit tee?

caffeine is discovered by pierre-joseph pelletier. it is known to contribute to irrability, depression, diarrhea, insomnia, and other disorders (i’ll take mine black)

koffein

Dieses Zitat – von wem es stammt, weiß ich nicht mehr – aus dem Jahr 1821 begleitet mich, seit ich in Neuseeland war. In meiner typisch-krakeligen Schrift auf eines dieser kleinen, quadratischen Notizzettelchen geschrieben, faltig, befleckt und langsam am Ausbleichen, hat es bis jetzt überlebt. Ich habs manchmal als Zitat für milchmithonig gebraucht, und was ich daran so schön finde, ist der letzte Hinweis: „i’ll take mine black“.
Ich stelle mir dann immer vor, dass zwei Personen im Cafè sitzen, sich unterhalten, und dann eine/r dieses Statement bringt, während die (vermutlich weibliche) Servicekraft vorbeikommt, die zuhörende Person sich einen Kaffee mit Milch bestellt, und die andere – geistig noch im Monolog – völlig selbstverständlich einen schwarzen Kaffee bestellt.

Während ich versucht habe, mich über verschiedene HiFi-Begrifflichkeiten zu informieren (partiell provoziert durch die noch immer vakante Plattenspielerstelle), bin ich auf eine Seite geraten, die ausrechnen kann, welche Menge Koffein ausreichen würde, um mich zu töten – und was viel spannender ist – welche Mengen typischer Getränke diese Menge bereitstellen würden.

Die Top Five meiner favorisierten tödlichen Getränke:

5: Kaffee.

Trinke ich selten, aber wenn, dann sehr heiß, sehr stark und mit ner Menge Milchundzucker – und dann auch gerne.
103,58 Tassen
würden mich umbringen.

4.: Schwarzer Tee.

Trinke ich viel, sehr viel. Manchmal verbringe ich Tage damit, wahlweise zu trinken, oder auf Klo zu gehen…
236,9 Tassen sollte ich aber nicht toppen, sonst toppen die mich…

3.: Fritz Kola.

Liefert sich immer wieder ein Rennen mit Afri, weil ich beide sehr gerne mag – manchmal das eine mehr, manchmal das andere.
133,67
Fritzen, und ich muss mich nie wieder entscheiden.

2.: Afri Cola.

Siehe Fritz Kola.
Nach 125,11 Flaschen wird alles Afri.

1.: Kakao…

es gab Zeiten, da habe ich reagiert wie ein Kaffeetrinker, wenn ich keinen Kakao hatte. Mittlerweile bin ich Kummer gewohnt.
2226,89
Tassen, und ich bin ein Kummerfall…

Leider habe ich keine Angaben darüber, wie schnell man diese Menge Koffein aufnehmen muss, oder wie schnell das Koffein wieder abgebaut wird im Körper – aber ich gehe mal davon aus, dass ich nach 2226,89 Tassen Kakao auch ganz andere Probleme habe…

Eher weniger Probleme mit Koffein haben die Protagonisten im Film „Coffee and Cigarettes“ von Jim Jarmusch, einer losen Aneinanderreihung von Kurzfilmen, die JJ im Verlauf der letzten 20 Jahre gemacht hat, Vorgabe: die Protagonisten konsumieren Kaffee und Zigaretten. Witzige Idee, nett unterhaltsam, aber nicht immer spannend.

Wie Schriftsteller immer wieder auf die Idee kommen, sich in Cafès oder Ähnliches zu setzen, um zu schreiben, verstehe ich allerdings nicht so wirklich. Kaffee kann ich auch zuhause machen, und wenn ich nach Johnny Cash auf die Idee komme, Ladytron zu hören, dann kann ich das einfach tun… aber allen das ihrige!

Dieser Blogbeitrag löste das Ganze aus, hier ist der Koffein-Rechner.

p.S.: während des Schreibens dieses Beitrags habe ich eine Kanne Tee ausgetrunken…

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Über sushey

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