ach hätte sie doch über des nachbarn gläser gesungen…

… die wären nämlich, das wissen wir alle – mit der auswahl des richtigen spülmittels – wieder absolut rein geworden.

wo bitte gehts zum universum?

leider tut katie melua das nicht, sondern beschäftigt sich in ihrem song „nine million bycicles“ mit den auswirkungen bedingungsloser liebe.
da muss dann auch schon mal das universum – wie wir es kennen und (vielleicht) vermessen können – zum vergleich herhalten.

über den lyrischen wert dieser übung will ich mich an dieser stelle nicht auslassen; das sollen andere tun. auch musikalische qualitäten des liedes sind mir nicht bekannt, da ich die frau melua zwar für eine gute sängerin halte, ihre musik aber alles andere als interessant finde.

anlass, ein wenig weiter über das lied und dessen inhalte nachzudenken, gibt allerdings dieser wunderbare artikel von simon singh – letzterer hat mindestens zwei sehr gute und unterhaltsame bücher über fermats letzten satz und verschlüsselungstechniken geschrieben. besagtem mann – anscheinend zumindest zeitweise chefwissenschaftler beim bbc – stieß eine zeile bös auf, und zwar jene mit der geschätzen größe des bekannten universums, die er viel zu unwissenschaftlich, ja gar als die wissenschaft diskreditierend empfand.

zunächst wunderte ich mich ein wenig ob des harschen tons, den der mann dort anschlägt, handelt es sich doch nur um ein popliedchen. spätestens bei seiner sarkastisch-ironischen neudichtung allerdings war ich restlos davon überzeugt, den text eines großen komödianten zu lesen – zumindest hoffe ich, dass er das nicht wirklich ernst meint, zumal bei einer zahl von 13,7 milliarden lichtjahren darauf stolz zu sein, die erste stelle hinterm komma zu nennen, in etwa so ist, wie bei der frage „wo ist die sonne“ nach oben zu zeigen und „da!“ zu rufen – die antwort ist korrekt und einigermaßen hilfreich, aber noch immer extrem vage.

lest selbst:

Katie Melua’s bad science

Simon Singh

da kommt’s her

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Über sushey

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