so this is sunday…

… und folgerichtig habe ich den tag genutzt, um eher, äh, herumzuhängen. fedora wollte nicht so wie ich, aber immerhin habe ich ein vernünftiges plugin für mp3s gefunden, sodass ich die schon vorher heruntergeladenen musikstücke (alle legal über tonspion.de!) mal probehören konnte, zuvorderst die „Tribute To Automatic“ – coversammlung, die sich mit dem wunderbaren, von mir sehr geschätzen „Automatic For The People“ von R.E.M. beschäftigt – das gesamte album wurde lied für lied von verschiedenen bands in verschiedenen stilrichtungen interpretiert – „man on the moon“ wird so beispielsweise von den shout out louds eine bossa-nova-funk-version umgestaltet, die eher entfernt an das sonstige oevre der schweden erinnert…
alles in allem kommt das tribute-album lange nicht an die tiefe, herzergreifende schönheit von automatic heran – aber es ist unterhaltsam, und ich finds immer wieder spannend, wie unterschiedlich man ein und dasselbe lied interpretieren kann.

ähnliches gibt es auch von radioheads „ok computer“ – allerdings sind diese bands nicht so bekannt und bleiben näher an den originalen: download.

etwas größeres ohrenkino sind kwoon, bei denen ich mich erst einmal davon überzeugen musste, dass sie wirklich franzosen sind und keine isländer, denn manchmal erinnern sie mich schon stark an diese andere band aus island. sehr schöne, stellenweise bedrückende musik – „I Lived On the Moon“ könnte mir musikalisch noch weiter gehen; es klingt für mich wie eine – eindrückliche und sehr gute, aber entwicklungsfähige – skizze, und das video ist richtig super:

hier gibts dann ähnliches live, das ist „Eternal Jellyfish Ballet“ von kwoon.

sehr viel ruhiger, aber nicht weniger schön, geht bonnie prince billy zu werke (habe ich schon mal über ihn geschrieben?). der singer-songwriter sieht aus, als hätte er das ende des bürgerkriegs in amerika verpasst, aber meine güte, wenn man gute musik macht, kann man die zeit schon mal vergessen, oder?

bonnie prince billy – cursed sleep

wir sind ja jung, dynamisch und flexibel, und deswegen habe ich auch über zwei filme zu berichten, die ich mag:

der nebel – nach einer kurzgeschichte von stephen king. weniger horror als vielmehr spannung. eine gute, wenn auch simple geschichte, endlich mal ein konsequentes (und grausames) ende – was will man mehr? überzeugendere monster, die cgis waren schon unglaubwürdig. ansonsten: sehenswert!

broken flowers – mr. so wenig mimik wie möglich bill murray nebst einigen hochkarätigen schauspielerinnen als abgehalfterter don juan auf der suche nach der frau, die behauptet, er habe einen sohn. schönes, subtil witziges roadmovie, das ich schon immer mal sehen wollte.

zum abschluss ein kleines schmankerl von imogen heap. euch allen eine schöne woche!

 

bild: www.nordische-musik.de

die geschichte des don juan

cover me!

 

 

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Über sushey

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