ach, es ist gar nicht sonntag?

Da hatte ich eigentlich noch schnell die letzte Viertelstunde von dieser Radioshow hören wollen, musste aber feststellen, dass heute gar kein Sonntag ist.

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Dies nur am Rande, gänzlich unpassend ist es aber nicht, denn es geht hier um einen Kalender – besser gesagt, den Bad Usability Calendar der norwegischen Firma Netlife Research. Dieser Kalender ist völlig unbrauchbar, wenns um das Verwalten von Terminen geht, macht aber trotzdem viel Spaß, weil er seinem Namen sehr gerecht wird und dabei sehr anschaulich ist.

Gefunden habe ich das gute Stück über justaddwater.dk, dem Projekt eines dänischen Webentwicklers, der sich viel mit Usability im Netz auseinandersetzt.

Auf dessen Seite wiederum bin ich gekommen, weil ich wissen wollte, wer eigentlich hinter WordPress steckt und – viel wichtiger – was die eigentliche Motivation dieser Menschen ist, die mir – und unzähligen anderen – diese unglaubliche Infrastruktur zur Verfügung stellen. Matt Mullenweg selber scheint ein positiv verrückter Webentwickler und Jazzmusiker, und tatsächlich scheint es noch immer mehr um Idealismus, als schnöden Kommerz zu gehen – solange Google WordPress nicht kauft, fühle ich mich hier also recht wohl.

Warum ich über diesen ganzen Kram schreibe und Videos poste, statt ordentlicher Geschichten? Weil mich gerade ein Phänomen namens Schreibblockade trifft und ich meine Zeit damit verbringe, all diese kleinen Dinge zu tun, die ich nicht tue, wenn ich gerade vor Kreativität platze, wie unzufrieden und auf der Suche nach Inspiration durch Berlin radeln, zum Friseur gehen, mich über Dinge informieren, die ich schon immer mal wissen wollte, Zeit verschwenden, Filme schauen und diesen ganzen Kleckerkram, der die Organisation des eigenen Lebens ausmacht.

Irgendwann kommt er dann schon wieder, der Gedanke, der eine Satz, der mich anspornt, einen der zahlreichen Entwürfe zu erweitern, und dann habe ich wieder das Gefühl, auf Speed zu sein und wirklich fast zu platzen – Döner-Kalle kennt das zu Genüge…

Während ich dies schreibe, fallen mir zwei Dinge auf:
– a) finde ich, dass das „Unplugged“-Album der Fantastischen Vier beinah perfekt produziert ist – transparent, druckvoll, balanciert; ebenso wie z.B. „Blue Lines“ von Massive Attack,
– b) hatte ich mal was versprochen und noch nicht umgesetzt. Das wird also mein nächstes Projekt sein.
Angesichts dieser Weltkarte sollte ich genug Motivation haben…

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Über sushey

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