Die Welt aus der Sicht einer Siebenjährigen

Nach zähen Verhandlungen mit meiner Schwester darf ich wieder die Bilder zeigen:

Meine kleine Schwester Alicia nimmt sich gerne mal mein Mobiltelefon, wenn ich sie mal besuche. Einerseits ist sie fasziniert von elektronischen Spielzeugen, andererseits ist es natürlich cool, sich das schicke Telefon vom Bruder zu nehmen.

Soweit, so gut. Sie kann eh nirgendwo hintelefonieren, da ich das Telefon dann immer sperre.

Wie ich erst vor kurzem bemerkt habe, hat sie anscheinend herausgefunden, wie die Kamera funktioniert:

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meine mutter. wohl ein erster versuch. und ihr vater. super, diese weitwinkligkeit

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die kleine, fast impressionistisch anmutende serie „bruder beim teetrinken“

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das wohnzimmer, (vorweihnachtlicher) lebensmittelpunkt der familie.

An dieser Stelle muss ich einwerfen, dass ich bei vielen der Photos anwesend war (die Zeitung auf dem Tisch entlarvt mich) und oft auch wusste, dass sie gerade etwas fotografiert – aber eben auch oft davon ausgegangen ist, dass sie eines der Spiele spielt, die ich ihr gezeigt habe. Hmm, sollte man aufmerksam sein, wenn man (seinen) Kindern digitale Medien in die Hand drückt?

der erste schultag rückt näher:

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zunächst die gerade geschenkt bekommene schultasche. dann wird die sicht etwas globaler, der fokus weitet sich:

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die schultasche muss ja auch getragen werden. da die fotografin selber nicht verfügbar ist, übernimmt teddy die rolle.
da fehlt aber noch was in der komposition: aha, die murmel!

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dahinter steckt ja richtig methode: zunächst das gesamtbild teddy, schultasche, murmel.
dann der fokus auf die murmel, auf den teddy, dann ein experiment mit der perspektive.

ist euch aufgefallen, dass der große teddy den kleinen im arm hat? geborgenheit ist alicia sehr wichtig.

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einen tag später: diese drei bilder scheinen mir ein wenig uninspiriert, obwohl ich das bild mit der blume klasse finde.

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die weihnachtsschätze werden dokumentiert.

Die Bilder von sich selbst habe ich herausgenommen. Wer sie sehen möchte: komm mich besuchen!

Übrigens stammen alle Photos aus zwei Sets (August 07, Dezember 07) und sind – jeweils für sich – in der chronologisch korrekten Reihenfolge wiedergegeben. Nicht gezeigt habe ich nur die Bilder, auf denen wirklich nichts zu erkennen war.

copyright: alicia w.

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Über sushey

twitter.com/milch_mit_honig
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2 Antworten zu Die Welt aus der Sicht einer Siebenjährigen

  1. Xandriah schreibt:

    Goldig ist deine kleine Schwester ja. Aber als ich in ihrem Alter war haben wir noch mit Puppen, Plüschtieren o.ä. gespielt anstatt mit Handys zu hantieren 😉

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  2. musicsascha schreibt:

    na mit puppen spielt sie ja auch… aber sie ist schon ein multimediakind, das muss ich sagen – ich hatte meine ersten multimedialen erfahrungen mit 14, und das war ein tragbarer cd-player.

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