Wie ich an einem Tag

nicht nur das neue Programm des Cirque du Soleil auswendig lernte, sondern auch die neue Haarpflegeserie von Wella ausprobieren durfte, sehr gut essen war, irgendwie so halb an der europäischen Clubnacht teilgenommen habe, eine Modenschau ansehen durfte, auf einer Party war und umsonst mit der Bahn fahren konnte…

Klingt nach einer Menge Unternehmungen, und alles in allem habe ich auch 24 Stunden dafür gebraucht. Hat aber Spaß gemacht.
Es begann also mit einem Casting für Platzanweiser, Kassierer/innen und ähnliche düstere Wesen, die bei Varekai, dem neuen Programm des Cirque du Soleil hier in Berlin arbeiten werden. Um die Wartenden zu unterhalten, lief ebendieses Programm – in einer Endlosschleife an die Wand geworfen – den ganzen Tag durch. Technisch war nicht so viel zu tun, also habe ich mir das Programm sehr ausgiebig angesehen.

Am besten gefiel mir die Nummer mit dem Italiener

Abends bauten Wella noch eine Haarmodenschau auf, bei der die neuen Produkte vorgestellt werden sollten. Mir persönlich wurden ein Gel und ein Haarlack vorgestellt.

Anschließend hatte ich natürlich eine Menge Hunger und entschloß mich – auch aus evaluativen Gründen unseren Kunden gegenüber – im Umspannwerk essen zu gehen.
Es war großartig. Das Umspannwerk ist sehr gemütlich, stimmig eingerichtet. Das Personal ist sehr nett und zuvorkommend; besonders spannend ist die offene Küche – man kann beobachten, wie das Essen zubereitet wird. Selbiges war sehr lecker, Preis und Leistung stimmten überein.
Einziges Manko war die Tatsache, dass sie keinen Salat zum Essen reichen und die vegetarischen Alternativen nicht wirklich vorhanden waren. Empfehlenswert (zumindest für Fleischfresser) ist es trotzdem.

Während des Essens erreichte mich eine SMS, mit dem groben Inhalt, man würde sich langweilen und dumm herumstehen, während gleich die Modenschau, auf die man sich während des Praktikums vorbereitet hätte, begänne.
Kurzentschlossen, und weil die Alternativen alle nicht so geil waren (nach Hause fahren und pennen – keine Lust drauf, Kneipe – zu müde, Konzert – grad kein Tolles) fuhr ich also in den Admiralspalast und durfte – nach durchaus ergiebigen Verhandlungen mit dem Türsteher – herein, ohne die einem Admiral angemessenen 12 Euronen zu zahlen. Hab dann noch die Mode der kommenden Saison angeschaut (sommerlich, bunt, luftig, ein wenig romantisch, hell) und mich dann mit der Urheberin der Nachricht auf eine Party abgeseilt.
Angesichts des fortgeschrittenen Status des Abends und dem dementsprechenden Besäufnisgrad der meisten anwesenden Herren war dies Unterfangen minder spaßig, wenngleich ungemein unterhaltsam. Man endete natürlich mit den wenigen Nüchternen in der Küche…

Mein Fahrrad stand zum Glück noch am Admiralspalast. Die Leuchte allerdings ist geklaut worden, was aber nicht mal schlimm ist, denn sie war eine elendige Batteriefresserin.

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Über sushey

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