Ich finds super…

rudi-dutschke-strasse

… vor allem, weil jetzt der Adolf Axel-Springer-Verlag zu großen Teilen direkt an der Rudi-Dutschke-Strasse residiert 🙂

p.S.: und natürlich gilt mein volles Mitgefühl all denen, für die diese Umbenennung ein großer administrativer und monetärer Aufwand (gewesen) ist.

Advertisements

Über sushey

twitter.com/milch_mit_honig
Dieser Beitrag wurde unter berlin abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

4 Antworten zu Ich finds super…

  1. lemim schreibt:

    Das Tollste finde ich die Vorfahrtsregelung. Die Rudi-Dutschke-Straße ist nicht nur länger als die vom Springer, sondern hat auch dieser gegenüber Vorfahrt! 🙂

    Gefällt mir

  2. sushey schreibt:

    Das war mir nicht bewusst (aber jetzt, wo dus sagst…), aber natürlich ist das super.
    Wie passen Oldenburg und Rudi-Dutschke-Strasse zusammen, wenn ich mal so fragen darf?

    Gefällt mir

  3. gabi Maier schreibt:

    Was hat euch nur Springer getan ? Wenn ihr mal euren Verstand auf on schalten würdet, würdet ihr euch die Ergebn. der Stimmer mal genauer ansehen. Springer hat mehr als alle andere für Deutschland getan. Und warum muß ausgerechnet Koch dafür herhalten? Wenn die taz nichts anderes zu tun hat, bitte schön, für mich ist und bleibt dieser „Verlag“ nur in die Schublade des Gossenjournalismuses zu stecken. Schön wäre es doch mal gewesen, wenn die taz die entstandenen Kosten für die Anwohner und die Firmen getragen hätte. Statt dessen gab es nur eine unfrankierte Postkarte. Dazu kann ich nur sagen,
    Danke. das braucht kein Mensch

    Gefällt mir

  4. sushey schreibt:

    Man sollte hier vielleicht ein wenig differenzieren.

    „Mehr als alle andere[n]“ für Deutschland getan?
    Das hat Axel Springer sicherlich. Wie z.B. eine jüdische Frau heiraten und aufgrund ihres „Halbarierseins“ wieder fallenlassen. (siehe)

    Schundblätter zu veröffentlichen, die sich unter Anderem durch rassistische, denunzierende und vorverurteilende Hetze auszeichnen, sind sicherlich Glanztaten, die Dem Deutschen Patrioten gefallen – in mir erzeugen sie einen ausgeprägten Ekel.
    Es gibt kein Erzeugnis aus dem AS-Verlag, das ich in die Gosse werfen würde – ich will die Umwelt nicht noch weiter zerstören. Schön in die Altpapiertonne, dann hat die „Zeitung“ mit den vier Buchstaben einmal in ihrem Dasein etwas Gutes getan.

    Über den Stil der taz ließe sich sicherlich vortrefflich streiten. Das ist hier aber nicht Thema.

    Koch vs. Rudi Dutschke.
    Johan Jacob Koch war Bäcker und Kommunalpolitiker. Er hat viel für die Belebung des Stadtviertels getan – vor zweihundert Jahren. Ich würde vermuten, dass ein Großteil der in der Kochstraße lebenden Menschen sich dessen nicht bewusst ist.
    Rudi Dutschke hat sich aus seinem Studium heraus gegen den Krieg, für die Dritte Welt und gegen den Kapitalismus eingesetzt und eine Bewegung initiiert, die bis heute nachhaltig diesen Staat verändert hat.
    Zwei Menschen, die gegen den Hunger kämpften. Der eine mit Brötchen und Kommunalpolitik, der andere mit Gesellschaftskritik und Aktionismus.
    Wenn ich meinen Verstand auf on schalte, sehe ich die größere historische Relevanz bei Dutschke, sorry.

    Demokratie.
    Hat irgendwie dafür gesorgt, dass die Straße umbenannt werden konnte.
    Nur zur Erinnerung: es ist eine Mehrheit nötig, um Entscheidungen zu treffen. Jede entscheidungsrelevante Person wurde herzlich eingeladen, sich an der Wahl zu beteiligen.
    Waren es nicht die Anwohner, die ihre Stimme abgegeben haben?
    War Gabi Maier wählen?
    Nein?!?
    Schade.

    Kosten der Umbenennung
    Wie schon im Artikel geschrieben, finde ich es ein Unding, dass die Anwohner für die Umbenennung zahlen mussten. Ich habe allerdings schon mehrmals die Adresse in meinem Ausweis geändert, ohne dass es etwas gekostet hätte. Meine Firma ändert ihre Telefonnummern gerade kostenneutral. Sowas geht.
    An allem anderen ist der Staat schuld, der für die Bemerkung „keine Eintragung“ im Führungszeugnis 14 Euro verlangt.
    Und nicht die taz.
    Die ja ebenfalls eine Adressänderung vornehmen musste.
    Welche vermutlich umfangreicher war, als eine Änderung im Perso oder das Neudrucken von Visitenkarten.

    Ach ja:
    Ich habe erst so spät geantwortet, weil ich nicht mit Platitüden a la „die taz ist aber doof, weil sie nicht stumpf auf AusländernFrauenPolitischUnzufriedenen herumhackt“ antworten wollte, denn dazu kann ich nur sagen:
    Danke. das braucht nun wirklich kein Mensch, das haben wir oft genug.

    Gefällt mir

Kommentar? Gerne!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s