dies, meine damen und herren,

sind im vergleich zu den kapriolen der trotzdem besten mannschaft der welt zwei dinge, die anlass zur freude geben.

ein versprechen an mich selber ist es, nach dem umzug endlich mal mehr für mich selber zu kochen.

aufgrund des – nunja, ausbaufähigen – status unserer küche und ihres interieurs gestaltet sich das selberkochen gerade als imrovisationswerkstatt für fortgeschrittene.

immerhin sind wir durch den zukauf von geschirr und besteck schon darüber hinweg, mit cuttermesser und spachtel zu essen… aber irgendwo habe ich die heimliche befürchtung, meine momentane lust am kochen ist zu großen teilen eine kulinarisch verdeckte lust am improvisieren, aber seis drum.

mediterran_freestyle

leider siehts mit dem razr eher doof aus, aber es handelt sich hier in der tat um eine sehr leckere mediterran angehauchte freestyle-sahnegeschnetzeltes-pfanne, mit den folgenden zutaten:

  • knoblauch (näxtes mal mehr)
  • broccoli
  • zucchini
  • tomaten
  • soyageschnetzeltes
  • sahne
  • und eine zutat, die seit generationen familiengeheimnis ist: zwei esslöffel ernussbutter mit stücken

man brät also den knoblauch an, bis er nicht ganz so dunkel ist wie bei mir. zwiebeln sind bestimmt auch gut, aber auf die habe ich traditionell keine lust.
dann kommt das geschnetzelte. fleischfresser tun hier eines ihrer wahl rein, ich hatte das soyageschnetzelte vom edeka, wenn ich mich recht erinnere. das muss man entsprechend der anleitung vorbereiten – in diesem fall: in wasser aufweichen und würzen. wenn man den knoblauch nicht vergisst, kann man das machen, während der knoblauch in der pfanne brät.

broccoli kleingeschnitten dazu, die zucchini ebenfalls. ich hatte kurz überlegt, das ganze wok-mäßig scharf anzubraten, aber nach langem hin und her und die sahne muss ja schließlich auch weg, kam die sahne dazu.
salz und pfeffer dazu.
den kram vor sich hinköcheln lassen und gelegentlich umrühren. ein deckel tut wunder, dann gart das gemüse, welches man aber nicht so lange garen lassen sollte wie ich, dann wirds nämlich ein bisschen weich…
verdammt, die tomaten vergessen!!!
die also auch noch in die pfanne hauen. ist nicht schlimm, dass sie erst so spät dazukommen, dann verkochen sie nicht so leicht.
haben wir schon an die nudeln gedacht?
oregano, majoran (ist ja mediterran…) dazu. die iglu-kräutermischung zugunsten der soeben im heimischen regal entdeckten erdnussbutter im tiefkühler lassen.
sind die nudeln fertig, das ganze ansprechend in einem großen teller drapieren und essen.

teller

inklusive einkaufen habe ich genau eine stunde gebraucht und für drei große portionen etwa zehn euronen ausgegeben. da mir das gemüse ein bisschen weich geworden ist, bestand das eigentlich gesunde dieser mahlzeit darin, dass ich etwa ein viertel des gemüses während des schnibbelns verputzt habe…

am darauffolgenden tag hatte ich keine lust, groß zu kochen, wollte aber warmes brot. also habe ich mir eine vollkorn-backmischung geholt und steckte mit beiden händen schon im teig, als mir aufgefallen ist, dass ich noch etwas mehl brauche und genau was nicht in meinem schrank steht?
das zeug war ganz schön schwer wieder abzubekommen.
entsprechend der anleitung musste der teig mal geknetet werden, mal ruhen, mal gassi, und irgendwann konnte er endlich in den ofen. währenddessen simpsons gucken und schon mal überlegen, womit man das brot belegen wird.
dann war es so weit. so sah es aus:

brot

und war ganz schön lecker. meine beläge: kräuterlachs, cheddarkäse, buttermitsalz, kräuterbutter oder auch – nichts. und das alles in wilden kombinationen.

letzten endes war es aufwendiger als die pfanne vom vortag – wegen der verschiedenen knet-, ruhe-, mond- und anderer phasen, aber gerade die eignen sich hervorragend, um kleinkram zu erledigen.

heute gabs eierkuchen. die waren nicht ganz so fluffig wie gewollt, aber trotzdem lecker.

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Über sushey

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