Lamb Of God – Wrath

Es beginnt beinahe verhalten, mit leisen und sehr schönen akustischen Gitarrenklängen, um dann förmlich zu explodieren:

Lamb Of God - Wrath

Lamb Of God - Wrath

„Wrath“, das neue Album der amerikanischen Trashmetaller Lamb Of God, fasziniert gerade durch die musikalische Schönheit, die sich immer wieder hinter dem lupenreinen und knüppelharten Trash versteckt, der dem Albumtitel zur Ehre gereicht.
„The Passing“ als atmosphärischer Opener vermag gerade so die Ohren aufzuwärmen; in den sich nahtlos anschließenden Folgetracks wird Schwermetall aufgefahren.
Lamb Of God beweisen dabei, dass schneller und harter Metal keineswegs nur stumpfes Geholze sein muss; zwischen die Double-Bass-Orgien schleichen sich immer wieder interessante Riffs oder Melodiefragmente, die – nunja, etwas zärtlicher intoniert – sehr schön wären. Ab und zu wäre etwas kuschligerer Gesang nicht schlecht…

Bis auf die Special Moments, wie eben dem eröffnenden Riff, dem schönen Anfang von Grace, und einigen anderen kurzen Momenten, bedienen sich die Herren Lämmer einer recht homogenen Mischung aus harten, schnellen Riffs, technischen Spielereien, und variablem Shouten – um daraus ein trotzdem abwechslungsreiches Album zu gestalten.

Der Anfang von „Grace“ erinnert von Sound und Meldie her entfernt an „…and justice for all“ – Zeiten – aber da wir das Album inzwischen halb haben kennenlernen durften, richten wir uns darauf ein, dass es nicht so ruhig bleiben wird; und so kommt es auch. „Broken Hands“ zeigt kurz, wo der Hammer hängt; „Dead Seeds“ und „Choke Sermon“ bringen eine Menge Groove ein.

„Reclamation“ beendet das Album, und genauso wie „The Passing“ beginnt es verhalten und ruhig, um dann nicht das ganz volle, aber schon ein ordentliches Brett aufzufahren.

„Wrath“ ist ein hartes, wenngleich nicht kompromisslos knüppelndes Album, das gerade dadurch interessant ist.

Lamb Of God – offizielle Seite

Wrath – Webwheel
roadrunnerrecords.de

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