Mein erstes Mal…

im Babelsberger Filmorchester

Das Orchester. Noch unbesetzt.

Das Orchester. Noch unbesetzt.

Manchmal bringt mein Job Einiges mit, wie z.B. 19-Stunden-Schichten, jede Menge Spaß, spannende Menschen oder interessante Veranstaltungen. Manchmal hat man das Glück, dass man sich exorbitant gut mit einem Veranstalter versteht, und so kam es, dass ich heute zu einem Programmteil eingeladen wurde, der die Manager, die mich schon seit Sonntag auf Trab halten, zum Filmorchester nach Babelsberg brachte.

Das Spannende an der Sache war, dass wir nicht nur brav zuhören sollten, sondern uns mitten ins Orchester setzen durften und somit hautnah miterlebten, wie Filmmusik gespielt wird.
Selten war Musik für mich so plastisch erlebbar, wenn ich nicht selber gespielt habe; die Räumlichkeit war superb. Zum ersten Mal habe ich den Nachhall des Raumes als etwas Positives erlebt; bei unseren Veranstaltungen ist Hall eher tödlich.

Die Welt aus der Sicht der Violincellisten

Die Welt aus der Sicht der Violincellisten

Faszinierend fand ich, dass die vierzig Musiker rein akustisch völlig klar und definiert zu hören waren – obwohl ich recht weit außen neben Violincelli und Kontrabässen saß. Das schafft keine Surround – Anlage.

Die Musik war nichts besonders Spezielles – die Begleitung zu Charlie Chaplins „City Lights“, das Jurassic-Park-Theme, der Bolero, die Titelmusik vom „Paten“ – und der Indiana-Jones-Soundtrack.

Speziell die letzten beiden Stücke – die ich ohnehin gerne mag – klangen live gespielt einfach bombastisch; ich bin noch jetzt völlig fasziniert.

So sieht das berühmte dam-da-daaaa-dammm, damm-daa-dada-DI in Echt aus.

So sieht das berühmte dam-da-da-daaa, dam-da-da, damm-daa-dada-DI in Echt aus.

Zwischen den Stücken nahmen sich die Musiker und der Dirigent Zeit, über die spezielle Zusammenarbeit im Orchester zu sprechen und interpretierten dasselbe Stück mit motiviertem, unmotiviertem und völlig abwesenden Dirigenten, um darzustellen, welche Rollen sie eigentlich haben.
Schließlich durfte sogar einer der Teilnehmer dirigieren, und es klang sogar gut!

Dieses Erlebnis war schon sehr speziell; und auch an dieser Stelle noch einmal besten Dank an die Veranstalter, dass sie mich mitgenommen haben!

Filmorchester Babelsberg

Raiders March in grottiger Quali, aber vom Meister selber

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Über sushey

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2 Antworten zu Mein erstes Mal…

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