Was hast du eigentlich mit den zwei Wochen gemacht?

fragte mich eine Teilnehmerin am letzten Abend. Sie wollte wissen, warum die zwei Wochen Zeltlager so schnell vergangen waren.

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Eine wirkliche Erklärung konnte ich nicht liefern; ausser einem „warte noch nen kleinen Augenblick, dann wirst du sehen können, wo sie geblieben sind“ konnte ich nicht weiterhelfen.

Das „du wirst sehen“ war dann eine improvisierte Bilderschau mit den vielen Photos, die meine Kolleginnen und ich während der vierzehn Tage aufgenommen hatten, und was ich wirklich spannend fand, war die Tatsache, dass man sehen konnte – und kann – welche Entwicklung die Gruppe genommen hat.
Am Anfang recht schüchtern und reserviert, am Ende strahlend und mit großem Selbstbewusstsein – schließlich will man in einem Jahr selbst Verantwortung für eine Gruppe Jugendlicher übernehmen.

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Ich muss allerdings gestehen – ich fürchte, ich habe Michael Jackson umgebracht…
Wir hatten uns irgendwann im Lager darüber unterhalten, ob es nun gut sei oder nicht, dass wir keine Zeitung, kein Internet, kein Radio im Zeltlager haben, schließlich verpasst man ja, was in der Weltgeschichte vor sich geht – und im Verlaufe dieser Diskussion sagte ich irgendwann lapidar: naja, was soll schon passieren, jemand Berühmtes wird sterben, Angie wird immer noch Kanzlerin sein, und die Bundesliga hat noch nicht wieder begonnen.

Einen Tag später kam jemand auf mich zu und erzählte mir, dass Michael Jackson tot sei, mit dem Zusatz: „und du hast es gesagt- du hast MJ umgebracht!“ – leider haben sich meine eiligst nachgeschobenen Prophezeihungen in Bezug auf großzügige Lottogewinne nicht bewahrheitet…

www.zeltlager-offendorf.net

www.freun.de

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Über sushey

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4 Antworten zu Was hast du eigentlich mit den zwei Wochen gemacht?

  1. Katha schreibt:

    hey, davon kommt mir doch einiges leicht bekannt vor. 😛

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  2. sushey schreibt:

    hehe, ja stimmt. ich fand, die frage hat die situation ganz gut dargestellt, denn so gings mir auch irgendwie…

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