Die letzten Tage oder so

foto: dev null | bild: unbekannt

First of all, liebe LeserInnen, die obligatorische gute Nachricht. Auch wenn „obligatorisch“ in diesem Zusammenhang ironisch klingt, der Inhalt der Nachricht ist es keineswegs, denn die gute Xandriah war so freundlich, milchmithonig.de auszuzeichnen, und zwar mit dem „Bambi-Award“ – darüber habe ich mich zunächst sehr gefreut, denn offensichtlich erfüllt milchmithonig.de zumindest einen Teil des Slogans „warm, süss und immer ein netter augenblick!“ – auch wenns in letzter Zeit arg ruhig war in diesen Gefilden.

Vielen herzlichen Dank also. Ich nehme den Award als Ansporn, in Zukunft mehr und vor allem besser zu schreiben – schließlich will ich unterhalten…

charles bukowski by Carl MiKoy

charles bukowski by Carl MiKoy

Großartig unterhalten wurde ich in „Pulp“, dem letzten Roman von Charles Bukowski. In „Pulp“ probierte Bukowski sich zum ersten mal an der Detective-Noir-Story – und das auf eine sehr vergnügliche, wenngleich recht schräge und manchmal etwas platte Art:
Der Privatdetektiv Nick Belane – nach eigener Aussage wahlweise bester oder auch schlechtester Detektiv von Los Angeles – wird von der mysteriösen Lady Death besucht, die ihn beauftragt, einen Schriftsteller ausfindig zu machen, der eigentlich schon lange tot sein sollte. Während dieser Suche macht Belane Bekanntschaft mit allerlei testosterongeschädigten Männern und semirealen Figuren und stellt sich immer wieder die Frage nach dem Sinn des Lebens und des Sterbens – Bukowskis Abgesang an sein eigenes Leben, ein Lebewohl an seine Leser.

Einige großartig formulierte Sätze täuschen über die leichten Schwächen der Geschichte hinweg und sorgen für gute, kurzweilige Unterhaltung.

leonidas brüllt.

leonidas brüllt...

Fedora 11 läuft – von gelegentlichen Zickereien, die ich zu einem Drittel der Beschränkung auf freie Software, zu einem Drittel der Cutting-Edgeigkeit des Systems und zu einem weiteren großen Drittel meiner mangelnden Expertise anlasten würde – also abgesehen von diesen Zickereien erstaunlich gut auf meinem Netbook. Was mir nicht gefiel, ist die Tatsache, dass der Bootloader Windows zwar erkennt, es sich aber nicht mehr starten lässt – aber dem weine ich nicht wirklich eine Träne nach. Um den Unterschied kurz und knapp zu fassen: ich kann schon jetzt nicht mehr auf meine virtuellen Desktops verzichten (gerade um Platz zu sparen eine super Sache, ein Desktop macht Multimedia, einer Internet, der dritte Office und der Vierte die Konsole), und wenn Windows Updates hatte, dann war ich genervt und hab gedacht „jetzt nicht“ – bei Linux freue ich mich, denn dort kommt wirklich was Gutes bei raus.

Nachdem also diese administrativen Ärger- und Hemmnisse aus dem Weg geräumt sind, kann ich mich also endlich wieder um das kümmern, was mir Spaß macht und mich ausfüllt: meine Mannschaften bei Comunio.de aufstellen Geschichten schreiben und Menschen unterhalten. Ich hoffe, es klappt. Hab ja nen Award, dessen Verleihung ich zu rechtfertigen habe…

p.S.: ICQ fühlt sich so… Oldskool an, nachdem man sich an Twitter gewöhnt hat…
Wer followen mag: twitter.com/musicsascha

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Über sushey

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Eine Antwort zu Die letzten Tage oder so

  1. Xandriah schreibt:

    Bitteschön, gern geschehen! Dein Blog ist tatsächlich immer einen netten, süßen Besuch wert 🙂

    Liken

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