Magst du mich?

Blicke – zunächst.

 

Ein flüchtiger Gedanke, Sympathie aus den Augenwinkeln.

 

Du bist beschäftigt, ich tue nur so.

Während ich beschäftigt bin, tust du nur so.

 

Ab und zu treffen wir uns in unseren Blicken.

 

Was wäre eigentlich, wenn…?

… und was, wenn nicht?

 

In deinen Augen eine Art Antwort.

Eine Art Beruhigung.

Eine Art Aufforderung.

 

Mut.

Viel.

Angst.

Fast zuviel.

 

Fast.

 

Na gut, man hat ja nichts zu verlieren, nicht wahr?

 

Ein Lächeln.

Unsicher.

Wacklig.

Eine Erwiederung.

Freundlich.

Bestätigend.

 

So ging das schon den ganzen Abend.

 

Ansprechen, aber wie?

Bloß keinen Scheiß reden.

Es bloß nicht versauen.

 

Würdest du mir das verzeihen?

 

Glücklicherweise lachst du.

Und so kommen wir ins Gespräch.

Unverbindlich.

Verheißungsvoll.

Spannend.

 

Eine neue Bekanntschaft.

Ein neuer Mensch, ein neuer Freund.

Eine neue Liebe, ein neues Leben?

Zukunft.

 

Zukunft?!?

 

Am Ende tauschen wir Nummern.

Der Klassiker.

 

Und während wir gegenseitig auf einen Anruf warten.

Auf ein Zeichen, eine Bestätigung.

Ist es die Frage, die so bittersüß in uns nagt:

Sag mal, wie steht es eigentlich mit dir, magst du mich?

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Über sushey

twitter.com/milch_mit_honig
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