Allerleien

Im Moment fehlen mir wahlweise Inspiration, Energie oder auch Raum und Zeit für einen inspirierten, lustigen, hintergründigen Blogartikel. Trotzdem mache ich mir den einen oder anderen Gedanken bzw. passiert das ein oder andere Ding, sodass ich mir gedacht habe, eine bunte Themensammlung könnte nicht schaden:

Johanna mag milchmithonig

Vor kurzem lag eine Email in meinem Postfächlein, die ich nach erstem Überfliegen für Spam hielt. Eine gewisse Johanna schrieb mir, sie habe sich nicht nur mein Blog angeschaut, sondern auch gelesen und hielte es für großartig, wenn ich – aufgrund der Qualität und allgemeinen Lesbarkeit meiner Artikel – an einem Projekt der Firma, für die sie arbeitet, mitmachen möchte. Soweit, so gut. Mir fehlte eigentlich nur der Hinweis auf Produkte, die meine Manneskraft vergrößern sollen.
Weil allerdings der angegebene Link unverdächtig aussah und auch der allgemeine Ton der Mail nach zweitem Lesen darauf hinwies, dass diese Mail zwar keinesfalls ausschließlich an mich geschrieben worden war, aber doch von einer Person, deren Anliegen anscheinend wirklich war, dass ich mich samt Blog diesem Projekt widme, schaute ich mir die Seite an – es handelte sich tatsächlich um ein Blogverzeichnis.
Ich bin dort auch weiterhin nicht angemeldet; die AGB und die allgemeine Zielsetzung dieses Blogverzeichnisses schreckten mich ein wenig ab, was ich Johanna auch mitgeteilt habe.
Was mich wirklich beeindruckt hat, war die Tatsache, dass ich nach meiner Absage eine weitere Email bekommen habe, die sich mit ebendieser auseinandersetzt, und zwar auf recht charmante Weise. Das hat mich zwar nicht umgestimmt, mich an dem Projekt zu beteiligen, lässt das Projekt aber in einem besseren Licht stehen, als ich dachte. Ich werde dessen Fortschritt auf jeden Fall weiterhin beobachten.

Thomas vs. Thomas

Der eine Thomas hat es gerade ein bisschen schwer. Er ist seit zig Jahren in verschiedenen leitenden Positionen in seiner Firma angestellt und hat auch einen sehr guten Draht zur Geschäftsführung, vermutlich ob seiner Verdienste und weil er ein ganz sympatischer Kerl zu sein scheint.
Leider greifen die Konzepte, mit denen er jahrelang erfolgreich war, im Moment nicht mehr ganz so. Es kommt noch ein bisschen Pech durch eine Epidemie in der Belegschaft hinzu, was dazu führte, dass die Firma ihre Geschäftsziele in diesem Jahr – nunja, erfüllen könnte sie sie noch, aber es wird sehr schwierig, glaube ich. Zum Glück endet das Geschäftsjahr erst im Mai.
Der andere Thomas ist ein richtiger Jungspund, in der Konkurrenzfirma des ersten Thomas in gleicher Position tätig, und zwar nach ähnlichem, wenn auch arg verkürzten Werdegang.
Der zweite Thomas hat in diesem Geschäftsjahr alle sieben großen Aufträge, die er zu erfüllen hatte, erfolgreich erfüllt, und zwar in einer Art und Weise, die beinah schon Angst macht. Zudem ist er unglaublich sympatisch, zumindest wenn man seinem öffentlichen Bild Glauben schenken darf.

Ich bin großer Bewunderer des ersten Thomas und ich hoffe, dass er seinen Posten noch lange erfüllen darf – es kommen auch wieder bessere Zeiten – aber sollte er irgendwann mal das Steuer abgeben, dann wäre ich dafür, dass Werder Bremen sich den Thomas Tuchel als Nachfolger holt.

Zwei Filme ? (Teil 2)(Teil 1)

Ich laufe ab und an in einem T-Shirt herum, das das Konterfei von Jeff Bridges in der Rolle des Dude aus dem Film The Big Lebowski zeigt. Die Eingeweihten wissen, worum es geht, alle anderen fragen sich, was denn das für ein Typ ist und was der Satz: „The Dude abides“ wohl bedeuten soll – so auch neulich, als ich am Ende einer Veranstaltung in der Küche herumlungerte und wartete, dass das Servicepersonal fertig würde, um abzuschließen.
Eine der Damen kannte den Film, die andere nicht. Folgender Dialog entfaltete sich:

„Oh, wie cool, der Dude!“
„Wer ist der Dude?“
„Na, eine Figur aus The Big Lebowski.“
„Was ist The Big Lebowski?“
„Der Film ist Kult, absolute Klasse!“
„Ja, aber worum geht es denn nun?“
„Ach, das ist ein Bowlingfilm.“

An dieser Stelle musste ich kurz innehalten. Nun spielt Bowling bei The Big Lebowski tatsächlich eine wichtige Rolle, aber zu behaupten, es sei ein Bowlingfilm ist meiner Meinung nach so, als statuiere man, beim Fußball ginge es primär um Eckstöße. Alle, die vom Spiel Mainz-Hoffenheim genauso begeistert waren wie ich, wissen, dass es da noch ein paar Aspekte mehr gibt…

Über sushey

twitter.com/milch_mit_honig
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Eine Antwort zu Allerleien

  1. alicia schreibt:

    Immerhin hat Werder nicht verloren. Und ich mochte Mainz schon, als Klopp noch Trainer war.

    Gefällt mir

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