Tag 1: An welchem ich das alles erkläre

oder: Der Fänger im Roggen hat mich noch nicht wirklich gefangen

Es gibt in der Community des Freitag zurzeit eine Blog-Aktion, die sich auf vielfältige Weise mit Büchern beschäftigt. Vorrangig geht es dabei natürlich um eigene Leseerfahrungen. Auch auf WordPress ist mir die Aktion schon ein ums andere Mal untergekommen, und ich fand den Gedanken spannend, mich selber zu beteiligen. Ich wäre natürlich nicht ich, hätte ich daraus ein kleines Projekt gemacht…
Da es sich also um einunddreissig Fragen handelt, werde ich jeden Tag zur gleichen Zeit einen Blogpost veröffentlichen, der sich mit einer der Fragen beschäftigt.

1. Buchfrage: Das Buch, das du zurzeit liest.

Buch

Das Buch, mit dem ich mich zuletzt lesenderweise beschäftigt habe, ist „The Catcher in the Rye“ (also ja, auf Englisch) von J.D. Salinger. Mittlerweile habe ich es zum zweiten Mal begonnen, aber wie schon beim vorherigen Versuch gestaltet sich das Lesen schwer, weil ich auch nach 30 Seiten noch nicht so wirklich von der Geschichte gefesselt bin. Ich finde die Hauptfigur bisher nicht besonders bindenswert; mir fällt es immer schwer, eine Geschichte zu lesen, wenn ich nicht irgendetwas emotional mit dem Protagonisten verbinden kann.
Vermutlich werde ich noch sehr lange auf Seite 30 bleiben…

Ebenfalls nie durchgelesen:
Roddy Doyle – Oh, Play That Thing (halfway through. Sehr anstrengend, weil Introspektive, viele Rückblenden, wörtliche Rede nur durch Gedankenstriche markiert.)
Leo Tolstoi – Krieg und Frieden (okay. ich muss es zugeben: Ich glaube, ich habe gerade so drei Seiten gelesen. Zu viel Französisch.)

 

Über sushey

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2 Antworten zu Tag 1: An welchem ich das alles erkläre

  1. Jette schreibt:

    Ich glaube, Du bist für das Buch einfach schon zu alt…
    ich kenne viele Menschen, die das Buch in ihrer Jugendzeit gelesen haben und es einfach nur klasse und herausragend fanden. Deshalb habe ich es später gelesen und fand es… naja… mittelprächtig. Ich hab es dann glaube ich noch zwei- oder dreimal öfter gelesen, da ich dachte, dass ich es vielleicht einfach nur „falsch“ lese und nicht verstehe, was daran nun toll ist. Bis ich mit meiner Schwester gesprochen hatte und wir dann drauf aufmerksam geworden sind, dass man ab irgendeinem Alter vielleicht schon zu „weit ist um das Buch noch toll zu finden oder irgendetwas daraus zu ziehen, was einem in der Entwicklung wahnsinnig hilft.

    Besser finde ich das Doppelbuch „Franny and Zooey“.

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    • sushey schreibt:

      Ach, „zu alt“! Ich? Niemals!
      Ich habe letztens zufällig in eine deutsche Übersetzung geschaut, und da hat mich sofort der Erzählstil des Protagonisten genervt – und ich glaube, das ist auch mein Hauptproblem.

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