Die besten Bands, die es niemals gab

oder: die Existenz eines Dinges ist das Vorhandensein desjenigen selbst.

Im lesenswerten Musikblog Vinyl Galore gab es vor einiger Zeit einen Artikel, der eine Selbstbauanleitung für Plattencover enthielt. Das Ganze ist ein bisschen lustig, ein bisschen sinnfrei, und das Verhältnis zwischen Aufwand und Unterhaltungswert ist gut genug, im mich mal an diese Anleitung zu machen.
Hier also fünf Alben von fünf Bands, die es gar nicht gibt – und über eines werde ich irgendwann noch mal eine komplette Rezension schreiben 😛

1. Human Waste Project – noteworthy events of this year


Den Preis für das beste Albumcover wird das Hardcore-Trio aus Baltimore wohl nicht mehr bekommen – dafür ist das Konzept der Songtitel umso erwähnenswerter: in ihren 12 Songs beschäftigt sich Sänger Mike Wilter mit 12 verschiedenen Ereignissen des vergangenen Jahres, die er besonders erwähnenswert hielt. Die Restband – Schlagzeuger und Gitarrist/Bassist – untermalt die Wuttirade mit entsprechend krachigen Klängen. So findet das herzhafte „Fuck you, BP! Fuck you and your dirty money!“ aus „black killing flood“ durchaus seine musikalische Entsprechung.
Das sie das Album veröffentlichen, bevor überhaupt ein Monat des neuen Jahres herum ist, schlägt sich deutlich in dem sehr rohen und unproduziert klingenden Sound nieder – aber man darf annehmen, dass es so gewollt ist. Weiterlesen „Die besten Bands, die es niemals gab“

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