Spielzeug

In Las Vegas treffen sich ja gerade die ganzen großen Jungs und Mädchen, im sich die neuesten digitalen Spielereien anzuschauen, auszuprobieren und damit anzugeben.

Während mich die breiteren, größeren, flacheren, 3d-eren Fernseher nur aus rein technischer Sicht interessieren, sind es eher die – nunja, kleineren – Dinge, mit denen ich mich beschäftigen will:

Smartphones und Netbooks.

Eine der interessantesten Neuerungen diesen Jahres ist das Motorola Atrix 4g – auf den ersten Blick ein normales Smartphone. Klar ist die Hardware beeindruckend leistungsfähig, aber was das Atrix wirklich besonders macht, ist das dazugehörige Dock: Es sieht aus, wie ein „normales“ 11,6-Zoll Netbook, ist aber sozusagen nur die Hülle – es hat keinen eigenen Prozessor, denn der steckt ja schon im Atrix, und wenn selbiges im Dock steckt, dann wird es zu einem vollwertigen Netbook – auch wenn die CPU dort ein wenig langsam sein dürfte.

Was mich stört, ist die Tatsache, dass das Telefon außen am Gehäuse steckt.

Ähnlich innovativ, aber der Zeit offensichtlich weit voraus ist da die Firma Always Innovating, die schon seit einigen Jahren an Produkten arbeitet, bei denen nicht nur die Software, sondern auch die Hardware Open Source ist.
Das ursprüngliche Konzept des Touch Books fand ich sehr spannend: Im Grunde besteht es aus einem Tablet, das in eine Tastatur gesteckt wird, so lang es auf dem Schreibtisch steht. Für unterwegs zieht man den Bildschirm einfach ab und hat ein Tablet – praktisch!
Inzwischen wurde das Konzept weiter fortgesetzt; das Smart Book bezieht – wie auch das Atrix – seine Rechenleistung aus einem Smartphone, das allerdings im „Laptop-Modus“ komplett in diesem verschwindet.
Die Idee an sich finde ich sehr begeisternswert, auch wenn mir das Smart Book ein wenig zu klein ist und ruhig ein bisschen mehr Leistung haben dürfte.

Eigentlich bin ich auch ganz zufrieden mit meinem eigenen kleinen Netbook. Allerdings habe ich in letzter Zeit immer mal wieder mit dem Gedanken gespielt, mir einen eBook-Reader zu kaufen – ne ganze Bibliothek in der Jackentasche, das ist schon verführerisch.

Vor allem auch, weil die Uni viele Bücher als digitale Version anbietet – dann muss ich nicht so viel schleppen…

Allerdings hatte ich bisher keine Lust, 1. viel Geld für ein Gerät auszugeben, das im Grunde das Gleiche macht, wie das Netbook, nämlich Inhalte darstellen und 2. dann zwei Geräte mit in die Uni zu nehmen.

Davon erzählte ich einem Kommilitonen, und der machte mich auf adam aufmerksam: Ein Tablet, das erstens mehr Rechenleistung bietet, als mein Netbook, und zweitens – und jetzt wird es wirklich spannend – ein Hybriddisplay besitzt, welches wie ein normales LCD funktioniert, bei Bedarf aber auch wie eInk* – und das ist genau das, wonach ich gesucht habe.

Zum Glück hat sich besagter Kommilitone das Gerät schon bestellt, so dass ich es in aller Ruhe mal austesten kann – aber nach allem, was ich drüber gehört habe, werde ich es dann ohnehin kaufen🙂

Test bei engadget
Test bei netbooknews.de

*es ist also auch bei Tageslicht sehr gut lesbar und verbraucht kaum Energie. Das ganze adam soll auf voller Leistung gerade mal 3 Watt ziehen, was ein Viertel dessen ist, was mein Netbook verbraucht – und auch das ist schon nicht wirklich viel.

Photo vom adam: darkpollo
Photo vom atrix: etcusc

Über sushey

twitter.com/milch_mit_honig
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