Stuckrad Late Night

Natürlich kann ich mich genau erinnern, wie wir da hingekommen sind. Diese Geschichte aber zu erzählen, hieße, den Abend zu entmystifizieren, ginge am eigentlichen Thema vorbei und wäre vor allem eins: überaus langweilig.

Es muss also reichen zu sagen, dass wir uns dann irgendwann im Ballhaus Rixdorf – so hieß Neukölln bis 1912 – befanden, die hübsche Bühnenrückwand mit der Berliner Skyline bewunderten und uns fragten, was wohl unter „Stuckrad Late Night“ zu verstehen sei.
Mir selbst gefielen die schriftstellerischen Fähigkeiten des Gastgebers, allein sein Gebahren fand ich seit jeher suspekt – ein ähnliches Problem habe ich übrigens mit dem Schauspieler und Menschen Christian Ulmen, der die Show als Produzent verantwortet.

Die übliche Aufwärmphase mit den immerselben angestaubten Witzchen und Sprüchen eines beliebigen ortsansässigen Radiomoderators kann man getrost überspringen, und es tritt auf, spindeldürr, zappelig, hibbelig, vielleicht genau deswegen sympatisch, und schnell sprechend: Benjamin von Stuckrad-Barre. Weiterlesen „Stuckrad Late Night“

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