Stand der Dinge

Ich wollte darüber schreiben, wie unglaublich anstrengend und voll die letzten Wochen waren und dass ich deswegen milchmithonig.de vernachlässigt habe, was mir nicht gefällt. Auch der Text ist – wie viele andere – meinen eigenen Ansprüchen zum Opfer gefallen¹, und deswegen gibt es hier nur kleine Ausschnitte dessen, was in den letzten Wochen positiv gewesen ist und mir gefallen hat – und irgendwann gibt es auch wieder richtige Texte, mit Musik, mit Leben, mit ungewöhnlichen Sichtweisen, lustig, leicht ironisch und vielleicht sogar lesenswert:

Positiv in den letzten Wochen war:

Die Null muss stehen

„Vor fremden Menschen will man schließlich nicht als armer Schlucker darstehen.“ dachte ich mir im vergangenen Jahr, als ich meine (viel zu spät abgegebene) Steuererklärung gemacht habe – und das Finanzamt daraufhin annahm, ich sei Millionär und hätte in diesem Jahr dementsprechende Vorauszahlungen zu leisten.
In diesem Jahr war ich nicht nur überaus pünktlich (ne Woche vor Termin), sondern konnte dank der tatkräftigen Hilfe einer zukünftigen Steuerberaterin auch alle möglichen LEGALEN Steuertricks nutzen, um das Finanzamt nicht nur davon zu überzeugen, dass ich in der Tat kein Millionär bin, sondern auch davon abbringen, die Vorauszahlungen leisten zu müssen. Der Brief vom Finanzamt war voller Nullen, die mich glücklich gemacht haben.

Ein sehr schönes Abendessen

Ich hatte zwischenzeitlich Besuch einer lieben Freundin aus Schweden. Ich persönlich fand es schwer, ihr ein guter Gastgeber zu sein und gleichzeitig das Uni-/Arbeits-/Alltagsleben zu koordinieren, obwohl ich mich über den Besuch sehr gefreut habe.
An einem besonders stressigen Tag überraschte sie mich mit einem tollen Abendessen, was umso toller ist, als dass Essen immer das erste ist, was ich streiche, wenn ich unter Druck stehe.

Der Erfolg der Nationalelf 

Es klingt banal, aber: ich freue mich über die Spiele der Nationalmannschaft. Klar spielt sie nicht so euphorisierend wie während der WM oder wie in den Testspielen gegen Brasilien und Holland, aber sie ist erfolgreich, taktisch diszipliniert und spielt einen zukunftsfähigen Fußball. Wie bei anderen Dingen im Leben denke ich auch hier: das Zaubern kann kommen, wenn die Grundarbeit erledigt ist.

Danke und auf Wiedersehen!

Sowohl im Seilgarten als auch bei Veranstaltungen habe ich viel direkten Kundenkontakt, und so ist der Erfolg eines Trainings oder einer Veranstaltung nicht nur davon abhängig, dass ich technisch sauber arbeite, sondern auch menschlich eine Ebene zu den nicht immer leichten Kunden finde (und, das muss ich fairerweise sagen: ich bin auch nicht immer der leichteste). Viele Kunden bedanken sich allein aus Höflichkeit am Ende bei mir, aber bei einigen höre ich heraus, dass sie es auch wirklich so meinen – und dieses einfache Kompliment bedeutet nach einem langen und anstrengenden Tag sehr, sehr viel. Danke dafür!

Die Tutoren

Unsere Uni-Tutoren sind fast durch die Bank erstens in der Sache gut, zweitens mit viel persönlichem Einsatz bei der Sache. Sie erklären Dinge geduldig auch noch ein zweites oder drittes Mal, haben dabei noch Humor und helfen anscheinend gerne. Das macht das Unileben deutlich angenehmer.

und alles andere

vermutlich gibt es noch 1000 weitere Begebenheiten, die ich hier aufzählen könnte, aber ich will den Rahmen nicht sprengen. Glück kann manchmal auch ein eiskaltes Flens sein, und ansonsten lautet mein Lebensmotto gerade:

„Warmes Bier ist kälter als kein Bier.“

 

¹ ich war selber so angeödet, dass ich ohne groß darüber nachzudenken, nach dem ersten Durchlesen Strg-A, Del gedrückt habe und noch mal neu anfing. 

 

Über sushey

twitter.com/milch_mit_honig
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