Lieblingstweets im Mai

Es regnet. Mal wieder. Sommerwetter wäre wohl auch zu viel des Guten. Ganz viel Gutes gab es bei Twitter:

https://twitter.com/GlitzerKC/status/336848265196736513

14

Ich kann mich noch ziemlich gut erinnern an diesen Morgen vor fast genau vierzehn Jahren. Ich war in der 10. Klasse, das Schuljahr ging langsam in die Zielgeraden (auch wenn es sich nicht so anfühlte), und irgendwo in der Gemengelage aus Im-Sommer-Ins-Ausland-Gehen und pubertärem Geplänkel spielte auch das erneut grauenhafte Auftreten des SV Werder eine Rolle.
Es klingelte zur ersten Stunde, und der Fußball war erst einmal beiseite gelegt; es gab Geschichte bei unserem Schuldirektor.
An sich ein netter Mann, aber sehr bedacht auf Hausaufgaben und deren Erledigung, weswegen ich vermutlich damit beschäftigt war, mir etwas aus den Fingern zu saugen und ein leeres Blatt so aussehen zu lassen, als hätte ich was getan.

Es tritt ein – ein freudestrahlender Mann, bester Dinge, und das erste was er sagt ist:
„Guten Morgen Kinners! Wisst ihr, wer neuer Werder-Trainer ist?“ – und so hörten wir von Schaafs neuem Aufgabengebiet.
Natürlich hatten wir vorher schon von ihm gehört, er trainierte ja die Amateure – mit durchaus durchwachsenem Erfolg.
Und der sollte jetzt den Profis beibringen, was Aad de Mos, Dixie Dörner, Wolfgang Sidka und Felix Magath nicht geschafft hatten? Wir waren skeptisch.
Doch unser Lehrer konnte uns beruhigen – und verblüffen: „Thomas Schaaf ist ein Guter, ihr werdet es schon sehen. Der kann was, der war auch hier auf der Schule.“ Weiterlesen „14“

Himmel, fahrt!

Himmelfahrt oder: wo ist eigentlich Bernau?
Es ist ja inzwischen so etwas wie eine kleine Tradition: zu Himmelfahrt¹ setzen sich Heerscharen an Männern aufs ansonsten sträflich vernachlässigte Fahrrad³, um sich an diesem besonderem Datum zu zeigen, dass man Radfahren und Trinken besser nicht kombinieren sollte.
Eine kleine Reisegruppe unerschrockener (Ex-, Halb- und Irgendwie-) kollegen jedoch macht sich auf, die Radwanderwege um Berlin zu erkunden. In diesem Jahr sollte es nach Usedom gehen, auf dem Berlin-Usedom-Radweg.
Die Puristen Fanatiker unter uns wollten den Weg möglichst in seiner vollen Länge genießen, und so legten Philipp und ich die 26 Kilometer nach Bernau auf jeweils zwei Rädern hin, während die beiden anderen Herren im Zug anreisten.
Weil wir uns dummerweise in Französisch-Buchholz verfuhren*, mussten wir die letzten 12 Kilometer im gestreckten Galopp hinlegen.

Die unerschrockenen Reisenden
Die unerschrockenen Reisenden

Dass wir trotzdem pünklich waren, verdanken wir auch der Deutschen Bahn, die Raphael und Christopher genau richtig zu spät anlieferte. Weiterlesen „Himmel, fahrt!“

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