Morgan Finlay – Fault Lines (2013)

Dear english readers! Please scroll down a bit and find a translation there!

Manchmal sind es die leisen Momente, die hängen bleiben. Sei es die Stille nach dem Arbeiten, das Schweigen nach vielen Diskussionen, die Ankunft nach einer Reise.

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Morgan Finlay hat eine weite Reise – nicht nur physisch – hinter sich gebracht, und glaubt man dem Titel seines neuen Albums „Lault Lines“, dann hat sie auch ein paar Spuren hinterlassen.

War „Latitude“ so etwas wie eine Standortbestimmung, ist „Fault Lines“ eher eine Art Zwischenfazit nach Erreichen eines Wegpunktes.
Der Singer-/Songwriter ist auf „Fault Lines“ etwas introspektiver und klingt entsprechend folkiger, als noch im Vorgänger „Latitude„.
So wird es schwierig, einen Song wie „Good Will Running“ herauszugreifen.

Einer der stärksten wie ruhigsten ist „Stations“, dessen großartiger Chorus vom emotionalen Gesang Finlays lebt.

Auch „The Fisherman’s Son“ fällt mit seinem stampfenden Rhythmus ein wenig aus dem Rahmen, der trotz des Fokus auf Stimme und Gitarre eine erstaunliche Vielfalt von Instrumentierungen aufweist.

Es wäre kein Album von Morgan Finlay, hätte es nicht seine deutlichen optimistischen Momente – die musikalisch countryesk klingen, wie etwa „Blow By Blow“ oder der Titelsong „Fault Lines“, in dem sogar eine lap steel guitar zum Einsatz kommt.

Auch die beiden Beziehungslieder „The Everything About Me“ und „The All of Me Key“ stehen auf der fröhlichen Seite, was die Musik betrifft.

Das farbenfrohe Booklet – 26 Seiten voller phantastischer Photos und den schön gesetzten Songtexten – ist eine Extraerwähnung wert und gehört sicherlich so zum Album, wie die Songs selber.

„Fault Lines“ ist ein Album der Zwischentöne. Leise an manchen Stellen, zurückhaltend und doch sehr hörenswert. Jeder der dreizehn Songs – über welche die Fans entschieden haben – erzählt eine Geschichte und besitzt seine eigene Einzigartigkeit.

Manchmal sind es eben die leisen Momente, die hängen bleiben.

 

morganfinlay.com – offizielle Webseite

Morgan Finlay on Bandcamp

Der Mann ist auf Tour!

English Version

Sometimes it have to be the quiet moments that keep sticking. Be it the silence after work, the quietness after many discussions, the arrival after a long trip.

Morgan Finlay did travel a long way – not only physical – and, believing the title of his new longplayer „Fault Lines“, this left a few traces.

Whilst „Latitude“ was about getting your bearings, „Fault Lines“ seems to be some kind of point of conclusion after reaching a waypoint.
The singer-/songwriter is a bit more on the introspective side compared to „Latitude„, which results in a more folky, probably even „rootsy“ sound.
So it is not easy picking an outstanding song like „Good Will Running“.

One of the strongest yet most quiet songs is „Stations“, which has a great chorus that lives on the emotional singing of Finlay.

„The Fisherman’s Son“ with its stomping rhythm stands a bit out in a longplayer that has a surprising abundance on instrumentation given its focus on voice and guitar.

It would not be an album by Morgan Finlay, did it not have its obvious optimistic moments – which sound kind a bit country-like, as do „Blow By Blow“ or titlwsong „Fault Lines“, which even features a lap steel guitar.

The songs focusing on love and relationship – „The Everything About Me“ and „The All of Me Key“ stand on the happy side, music-wise.

The colourful booklet – 26 pages of fantastic photos and nicely-put lyrics – is well worth mentioning and just belongs to the album, as do the songs.

„Fault Lines“ is an album of „in-between-notes“. Quiet in some places, introverted yet very worth listening to. Every single one of the songs – over which the fans could decide, tells its own story in its own uniqueness.

Sometimes it have to be the quiet moments that keep sticking.

Über sushey

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2 Antworten zu Morgan Finlay – Fault Lines (2013)

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