Imogen Heap – Sparks (2014)

imogenheapsparksEs ist der letzte, im Hall verschwindende Klavierakkord im schönen Eröffnungstrack „You Know Where to Find Me“.
Es ist das wunderschöne Cello in Kombination mit den rückwärts abgespielten Streichersamples in „Entanglement“.
Es sind die vielfach übereinandergeschichteten Gesangsmelodien, aus denen „The Listening Chair“ fast ausschließlich besteht.
Es ist der Djembe-Sound im übersprudelnd lebendigen „Cycle Song“.
Es ist der zurückhaltende Minimalismus und der Refrain „Did I tell you, I Loved you, today?“ im ruhigen „Telemiscommunications“.

Es ist der Break im letzten Drittel von „Lifeline“, der dem Lied einen völlig neuen Charakter gibt.
Es sind das gruselige Intro, die Synthesizerline und das unglaublich schöne Klavierarpeggio im atmosphärischen „Neglected Space“.
Es ist der arabische Sound im beatlastigen „Minds Without Fear“.
Es ist die Tatsache, dass sie das zwischendrin erstaunlich wuchtige, eigentlich sanfte „Me the Machine“ mithilfe von selbsterfundenen „Musical Gloves“ erstellt hat.
Es ist der „Lady-Gaga-Sound“ im Intro des aufs Joggen ausgelegten „Run-Time“.
Es ist der nur angedeutete Gesang im sanftmütigen „“Climb to Satkeng“.
Es ist es sind die hypnotisch wiederholten zwei Klaviernoten im mächtigen „The Beast“.
Es ist das rotzig gesungene „pretty damn good“ im asiatisch klingenden, „Xizi She Knows“.
Es ist der mal weit entfernt, mal extrem nah klingende Gesang im interessanten „Propeller Seeds“.

Es ist das Konzept dieses Albums, zu jedem Song ein bestimmtes Projekt zu machen.

Es sind die unendlich vielen Samples, die innovativen Produktionsideen, das Ausprobieren und Erfinden neuer Technologien, der bisweilen süße, teilweise sehr hohe Gesang, es sind die abwechslungsreichen Songs, es ist der „Heap-Sound“, das Einbinden der Fans, die intimen, berührenden Texte, die wahnwitzig vielen Details, die Bühnenpräsenz, und der freundliche Charakter von Imogen Heap, deren Musik genau so schön ist, wie sie selber, die dazu führen, dass „Sparks“ ein perfektes, schönes, spannendes Popalbum ist.

p.S.: Unbedingt über (gute) Kopfhörer hören.

Link zum NPR-Player(nur für kurze Zeit)

http://www.imogenheap.co.uk/

Wikipedia-Artikel zum Album.

Über sushey

twitter.com/milch_mit_honig
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