Sünndagsschnack (5)

Moin moin,

Nachbarn (oder auch nicht)
Ich war am Wochenende in der alten Heimat, Geburtstag feiern. Eine runde Sache mit Kohltour und allem Drum und Dran, fast das ganze Dorf eingeladen – aber eben nur fast. Ich konnte kein richtiges Muster erkennen, bis ich die Info bekam, dass nur Nachbarn und Leute aus der Freiwilligen Feuerwehr eingeladen waren. Sowie Freunde, Landvolk und Kegelverein. Und es dann eben einige Leute gab, die aus diesem – scheinbar engmaschigen – Netz gefallen waren. Wobei die Definition von „Nachbar“ schon recht abenteuerlich war: selbstverständlich alle Menschen in der unmittelbaren Umgebung, aber auch alle, die man mit unverstelltem Blick sehen konnte. Allerdings musste man auch deutlich länger als 10 Jahre im Dorf wohnen, sonst galt man nicht als „Nachbar“, sondern „neu hinzugezogen“. Ob man in dem Fall als „unsichtbar“ galt, und die länger als 10 Jahre dahinter Wohnenden dann automatisch als „Nachbarn“ galten, konnte ich nicht in Erfahrung bringen. Soviel war klar: ich bin definitiv nicht als Nachbar da gewesen. War trotzdem eine sehr schöne Feier.

* * *

Fahrt durch den Hafen
Am Samstag habe ich dann selber Besuch bekommen – drei Menschen, die definitiv keine Nachbarn sind, mal Kommilitone, mal Kollege und definitiv Freund sind – und da wir alle Lust auf eine Radtour hatten, sind wir durch Hamburg gekurvt – in der Hauptsache Wilhelmsburg und Finkenwerder. Landschaftlich vielleicht nicht die schönste Gegend, aber der Hafen mit seinen Schienenfahrzeugen, Kränen, Containerbrücken, Schiffen und Lichtern hat definitiv seinen eigenen Charme. Ist in meine Liste potentieller Fotospots aufgenommen.

* * *

Wenn ich Werder im Fernsehen sehe…
…dann spielen sie selten überzeugend (einer der Freunde aus Berlin würde nun sagen: „Das tun sie doch eh nie.“), und langsam habe ich ein ungutes Gefühl, wenn ich in die Kneipe gehe. Auch der anderen wegen, die doch ein schönes Spiel sehen wollen. Beim Fußball ist es einfach so: Die Samstags-Radiokonferenz bleibt mein Medium. Das macht Spaß, ist rasant, dramatisch, hat deutlich weniger Werbung als Sky, und ich kann nebenher Fahrrad putzen/reparieren, Wohnung pflegen, essen, whatever.

Jümmer schön suutje blieven.

Werbeanzeigen

Über sushey

twitter.com/milch_mit_honig
Dieser Beitrag wurde unter Sünndagsschnack abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar? Gerne!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s