Sünndagsschnack (6)

Moin moin,

Auf den Hund gekommen
Am Freitag war ich in einer Kneipe und machte ausführlich Bekanntschaft mit einem Hund, der anscheinend Gefallen an mir gefunden hatte. In einer Mischung aus zutraulich und aufdringlich legte er seinen Kopf auf meinen Schoß und ließ sich ausführlich streicheln. Nachdem ihm das anscheinend zu langweilig geworden war, streunerte er Richtung Theke und irgendwann auch dahinter, woraufhin die Tresenkräfte mich aufforderten, doch meinen Hund da weg zu holen, weil er da nichts zu suchen hatte. Verständlich – dass er dort nichts verloren hatte, und dass sie mich verantwortlich machten – und zum Glück tauchte der echte Besitzer schnell auf und holte den Hund dort weg.
Im Folgenden drehten sich unsere Gespräche um Haustiere, und meine Abneigung, ein Tier in meiner Wohnung zu halten – wegen mangelnden selbstbestimmten Auslaufs, meiner Arbeitszeiten etc. wurde von der Idee gekontert, mir doch z.B. eine ältere Katze zu holen, die keinen Auslauf möchte, und ihr so ein schönes Gnadenbrot zu verschaffen, schöner jedenfalls als im Tierheim. Überlegenswert.

* * * 

Zum Ausdrucken von Fotos
Ich habe ein paar meiner besseren Fotos als Poster an der Wand hängen, und das weniger, weil ich denke, dass es so wichtig ist, dass ich sie gemacht habe, sondern eher, weil ich mich über die Motive freue und darüber, dass sie gut geworden sind. Und weil ich denke, dass Fotos nicht auf Festplatten herumliegen, sondern an Wänden hängen sollten. Nebeneffekt: Man kommt mit Besuchern zwangsläufig ins Gespräch über die Bilder, wie man sie gemacht hat und die Motivauswahl. Einer meiner Besucher erwähnte eher beiläufig, dass er eines der Bilder als Computer-Hintergrund nutzt, und das hat mich mit sehr großer Freude erfüllt. Und ihn hoffentlich auch, wenn er drauf schaut.

* * *

Fotografieren als Meditation
Etwa 90% meiner Fotos sind des Ausdruckens nicht wert, größteneils, weil ich sie technisch einfach (noch) nicht so gut machen kann, wie ich es gerne hätte. Ein nicht geringer Teil ist schlicht unscharf, oft passt die Lichtstimmung nicht, oder das fertige Bild sagt einfach nicht aus, was ich aussagen möchte. Und auch wenn es beim Fotografieren insbesondere von Tieren (Möwen…) manchmal sehr schnell gehen muss, entspannt mich das Fotografieren sehr. Manchmal probiere ich mich einige Minuten lang an einem Motiv, ohne eigentlich zu merken, wie die Zeit vergeht. Für die Möwe, die mein Besucher als Hintergrund nutzt, stand ich etwas eine Viertelstunde lang da, mit dem Finger am Auslöser, bis sie endlich die Bewegung gemacht hat, die ich erhofft hatte. Ergebnis: schönes Bild und eine Viertelstunde Entspannung trotz Hochspannung. Oder eben auch: Konzentration aufs Wesentliche.

Jümmer schön suutje blieven.

laufente_2

Laufente.

Über sushey

twitter.com/milch_mit_honig
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