Sünndagsschnack (7)

Moin moin,

Schön hässlich
Seit einiger Zeit spiele ich mit der Idee eines Fotoprojektes, bei dem ich eine Serie von Bildern mache, die meinen Stadtteil möglichst trist und hässlich zeigen (und eher die Vorurteile bestätigen würden), und eine Serie, die eben die schönen und besonderen Stellen zeigt. Ob man den Stadtteil dann als schön oder hässlich oder irgendwo dazwischen empfindet, da muss man sich – nunja – selber ein Bild machen.
Das gestrige Schmuddelwetter kam wie gerufen, um ein paar Fotos für den hässlichen Part zu machen, und so verknüpfte ich den Samstagseinkauf mit einem Spaziergang. Weitere Vorgaben, die ich mir selber machte: ich nutze nur ein altes analoges Objektiv von Canon (50mm, an APS-C mit Adapter also eher 80/85mm; die große Offenblende von 1,8 sowie der fehlende Autofokus machen ihren eigenen Reiz aus) und fotografiere möglichst schwarz-weiß. Da die Kamera jpg und raw fotografiert, hat das den witzigen Nebeneffekt, dass ich im Sucher schwarz-weiß sehe, das jpg auch schwarz-weiß ist, ich aber im raw ein ganz normales Farbbild habe, sollte ich doch lieber Farbe nutzen wollen.
Die Motivsuche ist ebenfalls interessant: niemand schaut sich gern unschöne Motive an. Und so ist es eine Herausforderung, etwas zu finden, das nicht wirklich schön ist, aber das Bild so zu gestalten, dass man sich das Bild trotzdem gerne anschaut.
Es kamen gestern überraschend viele Bilder heraus, aber der Prozess ist noch lange nicht abgeschlossen.

* * *

(Tanz)Performance
Ich habe mir am Donnerstag eine Tanzperformance angeschaut. Darauf wäre ich nie gekommen, hätte ein Kollege mich nicht mitgenommen. Einige der dargestellten Bilder waren sehr eindrucksvoll; hier hätte ich gerne Fotos gemacht. Schaut selbst:
„Omphalos“ auf Kampnagel

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Entspannte(res) Bouldern
Das Bouldern ist bei mir in letzter Zeit viel zu kurz gekommen. An den Wochenenden war ich viel unterwegs, unterwochs war es oft sehr voll (eben z.B. mit (Tanz)Performances). Bis dato war ich immer nur im Flashh, eine große, schöne Halle mit vielen Routen. Vor allem auch einigen Routen im Dach, die mag ich besonders gerne. Da Bouldern natürlich totaler Trendsport ist, ist die Halle auch immer schön überlaufen.
Diese Woche war ich dann im Salon Du Bloc, einer im Vergleich extrem kleinen Boulderhalle. Ich hatte am Anfang dann auch ein leicht beengtes Gefühl, habe dann aber festgestellt, dass hier deutlich weniger „Styler“ unterwegs sind, sondern Leute, die sich aufs Klettern konzentrieren. Das im Zusammenhang mit dem Saunagang – der im sehr moderaten Eintrittspreis enthalten ist – sorgte im Kopf für Entspannung wie lange nicht mehr. Größe ist also nicht immer alles.

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Jümmer schön suutje blieven.

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Eine Antwort zu Sünndagsschnack (7)

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