Sünndagsschnack (20)

Moin moin,

hui, twinnich Sünndagsschnacks schon. Kinners, dat ging flott. De Feierei mok wi mit Nummer tweeunfofftich, dann is de Serie een Joar old.

Vishult
Es gibt ja diesen großen schwedischen Möbelladen, der neben Möbeln, Gedöns und Kötbullar auch fertig gerahmte Bilder verkauft. Motivauswahl, Druckqualität etc. sind meiner Meinung nach okay, aber – ähnlich wie die Möbel – eher Fast Food als dauerhaft. Aber damit scheinen sie den Zeitgeist zu treffen, und es wird ja niemand gezwungen, dort einzukaufen.
Ein Fotograf aus den Niederlanden hat sich mit einem bestimmten Bild aus Amsterdam beschäftigt, und dieses Video fasziniert auf mehreren Ebenen. Dort ist zum einen die Entstehungsgeschichte des Bildes selber, der – scheinbar – zufällige Auswahlprozess des Designchefs, die kitschige Nachbearbeitung mit dem roten Fahrrad, die Trivialität des Motivs und das Bild selber, das weit von Perfektion entfernt ist – siehe die Hinweise auf den vollen Mülleimer und die Tauben. Gleichzeitig ist das Video ein sehr interessanter Spiegel von Gesellschaft und Konsum.
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Sünndagsschnack (19)

Moin moin,

Take me to the Moon
Ich bin noch ganz bewegt und beeindruckt von Apollo 11, einer Dokumentation über die Mondlandung vor fast genau 50 Jahren, die als Sondervorstellung heute und nächste Woche in einigen Kinos läuft. Der Film ist wahnsinnig beeindruckend; der Kollege von der Zeit hat nicht übertrieben. Ich war sehr gespannt, wie eine Doku ohne Erzähler, ohne Interviews, ohne Retrospektive wohl funktionieren würde – und es kam ein Film heraus, den ich viel, viel beeindruckender und befriedigender fand – optisch wie dramaturgisch – als Vieles, das in den letzten Jahren in Hollywood lief.
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