Grobe Richtung Nord-Nordwest

Vielleicht ist es ein Naturgesetz. Oder in der Verfassung verankert. Oder in der Bibel. Weiß man nicht so genau. Es könnte auch einfach eine merkwürdige gesellschaftliche Konvention sein: An Himmelfahrt setzt man sich auf das Rad und säuft macht eine schöne Tour. Oder so ähnlich.

In meiner Radler-Historie hat es sich ergeben, dass Kollegen/Freunde/Ich das Himmelfahrtswochenende oft¹ genutzt haben, um ebenfalls auf das Rad zu steigen, aber weniger um des Saufens wegen, als vielmehr, dem Radsport zu frönen².

Nach einigem Hin und Her hatte sich für unsere diesjährige Tour ergeben, dass wir uns in Schwerin treffen würden, um von dort über Lübeck und Offendorf nach Ascheberg in Holstein zu fahren – einem schönen kleinen Örtchen am Plöner See. „Wir“, das sind in diesem Jahr – wie schon im Jahr zuvor – Philipp, Jule und Jan.

Ich hatte wenig Lust auf Zug und Fernbus, also bin ich noch am Dienstag Abend in die Pedale getreten und bis nach Fehrbellin geradelt, wo ich das Zelt auf einer Wiese aufgeschlagen habe. Es gab zwischendurch einen heftigen Gewitterschauer – den ich beim Vietnamesen verbracht habe – aber dafür wurde ich mit einem schönen Sonnenuntergang belohnt.

sonnenuntergang

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#30daymusicchallenge – Tag 9: Ein Song, der dich glücklich macht.

Über Zoe Keating und ihre wundervolle Musik hatte ich schon geschrieben. Und ärgere mich gerade, dass ich quasi mein Pulver schon verschossen habe, denn ihre Musik macht mich sehr glücklich – man hört ihren Optimismus und ihr Glück, denn während des Albums war sie ja schwanger. Es gibt jedoch ein Lied, dass mich immer wieder wahnsinnig entspannt und ja, auch glücklich macht. Wenn ich es höre, dann scheint die Sonne und ich bin tatsächlich am Wasser. Auch wenn der Song an sich eher melancholisch ist, vermittelt er mir doch das Gefühl „Alles wird gut.“

Elaine und die Sache mit der Magie

Unwillkürlich kichert Elaine, obwohl sie doch eigentlich leicht genervt ist, weil ihr guter Freund Vincent ihr diesen blöden Zaubertrick schon zum abertausendsten Mal gezeigt hat.
Als sie vorhin noch bei Elaine gefrühstückt hatten, hat Vincent ihn spontan erfunden, und zwar eigentlich nur, weil seine Nase läuft. Das tut sie fast immer, und Vincent hatte sich eine von den Sternenservietten gegriffen, dunkelblau und weiße Sterne. Er schnaubte kurz hinein, steckte sich die Serviette in die Tasche, stutzte – und zog grinsend ein weißes Taschentuch heraus.
„Guck mal, ich kann zaubern! Weiß -„, er steckte die Hand in die Tasche, “ und jetzt blau mit Sternen!“

Und das hat er seitdem etwa alle drei Minuten getan.

Also auch eben, als sie sich an einem Flohmarktstand einen Bilderrahmen angesehen hat.
„Guck mal Vincent, ist der nicht toll?“ hat sie ihren Begleiter um dessen Meinung gebeten, worauf der mit einem nonchalanten „Toll. Aber schau mal hier, das hier ist wirklich toll.“ wieder seine Taschentuch-Nummer abzog.
„Weiß…blau mit Sternen…weiß…blauhauhauu…“ als sie ihm in den Magen geboxt hat. Weiterlesen „Elaine und die Sache mit der Magie“

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