Sünndagsschnack (41)

Moin moin,

der letzte Sünndagsschnack ist schon ne ganze Weile her, was unter anderem daran liegt, dass ich unterwegs war, nämlich auf

Radtour durch Dänemark
Meinen Sommerurlaub habe ich auf dem Rad in Dänemark verbracht, grobes Ziel Aarhus und über den Kopenhagenradweg wieder zurück. Ich werde mit Sicherheit dazu noch einen eigenen Blogeintrag schreiben, denn es war ein toller Urlaub voller schöner/spannender/lustiger Gegebenheiten, mit fantastischem Wetter und vielen Fotogelegenheiten. Ob die Bilder daraus auch gut geworden sind – mach dir doch, haha, selbst ein Bild: flickr.com.

* * *

tricky auf bandcamp
Dass ich ein Fan der Musikplattform bandcamp bin, sollte man mittlerweile mitbekommen haben. Das Interface finde ich nach wie vor gewöhnungsbedürftig, aber da man die Musik ja auch herunterladen kann, packe ich sie mir eben auf die Festplatte und gut is. Zufällig habe ich herausgefunden, dass Tricky dort auch zu finden ist, und wer ihn nicht kennt: er hat eine Weile mit Massive Attack zusammengearbeitet und sich einen düsteren, atmosphärischen Sound beibehalten.
Sein neuestes Album: Fall To Pieces
Deutlich düsterer: Ununiform
Mein Favorit im Moment: False Idols
Kann man mal reinhören!

* * *

Jümmer schön suutje blieven!

DSC02859

Kurztrip nach Hause

„Junge, bist du denn am Sonntach auch dabei?“

„Jo.“

Meine Oma hatte uns zum Geburtstag eingeladen, und mit ein paar freien Tagen und großer Radreiselust beschloss ich, doch mal mit dem Rad von Berlin zur Familie zu fahren – irgendwo zwischen Bremen und Bremerhaven, rund 400 Kilometer. Seit ein Freund vor ein paar Jahren die entgegengesetzte Strecke hinter sich gebracht hatte, um mich zu besuchen, schwirrte dieser Plan lose im Kopf herum – meistens aus Zeitmangel beziehungsweise dem Vorhaben, möglichst viel Zeit mit der Familie und möglichst wenig Zeit mit dem Da-Hin-Kommen zu verbringen, nicht näher verfolgt.

Nun aber war ich am Donnerstag morgens abfahrbereit. Ich chattete noch kurz mit einer Freundin: „Wann willst du eigentlich los?“ – „Wenn ich das Müsli aufgegessen habe.“ – „Gute Antwort, so logisch.“, und sattelte dann auf.

Die Strecke bei gpsies.com

Meiner Streckenplanung folgend würde ich Berlin über Spandau verlassen, dann entlang der Havel und der Elbe zur Lüneburger Heide fahren, und von dort ist es dann nur noch ein HammelKatzensprung nach Hause. Knapp 400 Kilometer, für mich also in zweieinhalb Tagen gut machbar. Ein wenig Sorgen bereiteten mir die vorhergesagten Gewitter, doch es war eher das Gegenteil der Fall: Temperaturen jenseits der 30° und drückende Schwüle machten mir ein bisschen zu schaffen – und auch meine Streckenplanung, die ich schön entlang der Spree gelegt hatte – und nun muss ich mit vollem Gepäck Treppen steigen, weil die Promenade nicht überall barrierefrei zugänglich ist. Das muss ich mal besser nachplanen. Nach der Spree kommt der Spandauer Damm, der gefühlt Ewigkeiten lang ist – und endlich, nach 35 Kilometern geht es das erste Mal in den Wald. Und wie es in den Wald geht, einige Abschnitte sind sehr – rustikal.

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Während ich das Foto machte, stachen mich etwa 500.000 Mücken.

Nun ja. Ich wollte es ja gerne über Stock und Stein haben. Ziel erfüllt, würde ich sagen. Den weitaus größten Teil der ganzen Tour bin ich aber über asphaltierte Radwege neben Landstraßen unterwegs gewesen, und das lässt sich ziemlich gut fahren.

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Earl Grey schmeckt auch nicht mit Spiritus (Himmelfahrt Teil 2)

Eine schöne Szene am Abend

Die Szene ist beinahe schon lächerlich kitschig, aber das macht sie nicht minder schön: Die Sonne geht im Meer unter, das ruhig an den Strand plätschert. Der Teekessel hängt über dem Lagerfeuer; und wenn man den Blick an der Bucht entlang gleiten lässt, dann zeigen sich noch mehr Lagerfeuer. Blick nach oben, und der Himmel verläuft vom Pink-Orange über Türkis, Blau ins Schwarz der Nacht, und vereinzelt kommen die Sterne heraus.

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Wasserkocher, oldschool. Bild von Philipp Konietzko

Die Fahrräder haben ihr Tagwerk getan, das in diesem Fall in Schwerin begonnen hatte. Ursprünglich sind wir mit Jule und Jan, unseren letztjährigen Mitstreitern, vor dem Schweriner Schloss verabredet gewesen, das gerüchtehalber ausnahmsweise mal frei von Gerüsten sein sollte. Der Gemütlichkeit halber, und weil in der Stadt das Frühstück nur zu Himmelfahrtspreisen zu haben war, trafen wir uns dann aber in der Bahnhofsbäckerei. Nach einem Abstecher über das Schloss – laut Jule unabdingbar, wenn man denn schon in Schwerin war – ging es durch die abermals überraschend hügelige Holsteiner Schweiz in Richtung Küste.

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