Sünndagsschnack (38)

Moin moin,

Zeitempfinden
Mein Zeitempfinden gerade ist ein bisschen durcheinander – aber ich vermute, nicht nur bei mir. Die Wochen verlaufen relativ gleichförmig – ich arbeite, abends lese ich noch ein bisschen oder mache einen Spaziergang, fahre mit dem Rad und/oder mache Fotos. Und das ist gerade auch okay so.
In Retrospektive ist aber erstaunlich, wie unterschiedlich die Monate sich anfühlen. Der März hat schier unendlich lang gedauert, der April war in einem Fingerschnipsen vorbei, der Mai zieht sich gerade ein bisschen. Ich scheine nicht der Einzige zu sein, dem es so geht. Woran mag das liegen?

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13 Jahre
Am Freitag bekam ich eine Nachricht, dass ich nun seit 13 Jahren bei wordpress angemeldet sei. DREIZEHN JAHRE! Wahnsinn; das Ganze hat angefangen als Informatik-Projekt in der 12. Klasse, wo wir die Aufgabe hatten, eine eigene Webseite zu schreiben. Damals habe ich alles selber geschrieben, heute lasse ich wordpress die Arbeit machen. Eigentlich hätte ich aber Lust, wieder was ganz Einfaches, Minimalistisches, Eigenes zu machen… mal sehen.
Ich werde hier jetzt keine große Retrospektive starten, das ist was fürs 15-jährige Jubiläum und was für einen kompletten eigenen Artikel. Aber ich kann euch ein paar Artikel zum Stöbern empfehlen:

Der Sünndagsschnack von vor einem Jahr

Machs gut, und danke fürs Im-Weg-Stehen.

Und was machst du…

… oder Döner-Kalle 🙂

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Jümmer schön suutje blieven!

Der von vielen grün belaubten Bäumen gesäumte Fußweg zur Bunthäuser Spitze.

Sünndagsschnack (37)

Moin moin,

Das Totenschiff
Ich habe heute – aus was für Gründen auch immer – ein wenig an die schräge Aufführung von „Das Totenschiff“ gedacht, die ich vor acht Jahren in Dresden gesehen habe.
Eine schöne, schräge Erinnerung an eine schräge, nicht-schöne Geschichte.
Vielleicht habe ich daran gedacht, weil ich gestern draußen war („Wo ist dieses „Draußen“? Ich weiß nicht, wo es liegt.“) und – nunja – mich einfach unwohl damit fühle, was gerade dort los ist. Man merkt den Leuten an, dass viele versuchen, sich aus dem Weg zu gehen, Einige schlicht verunsichert sind oder nicht so genau drauf achten, und es immer wieder Stellen in der Öffentlichkeit gibt, wo man sich gar nicht wirklich aus dem Weg gehen kann.
Und ich habe den Eindruck, dass Viele „vorsichtige Lockerung“ verwechseln mit „alles ist wieder wie vorher“.
Und während ich das Bedürfnis sehr, sehr gut nachvollziehen kann – in meinem Kopf teile ich die Zeit schon jetzt in ein „bis Corona“ und „seit Corona“ ein, vielleicht sogar in einem stärkeren Maße, als ich es damals mit dem 11.September getan habe – finde ich die Entwicklung besorgniserregend. Nächsten Sonntag werden wir wissen, was Ostern uns gekostet hat und wie sehr wir entspannen können – oder eben nicht.

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Sünndagsschnack (36)

Moin moin,

Weniger Freizeitstress
Ich hatte ja in einem der letzten Sünndagsschnacks darüber geschrieben, wie schwer ich es finde, einerseits quasi „normal“ weiter zu arbeiten, andererseits allerorts mit Tipps, Infos und Aufforderungen bombardiert zu werden, was ich denn jetzt alles mit meiner vielen freien Zeit tun soll. Sagen wir so: auch derzeit wird mir nicht so schnell langweilig…
Was ich aber im Gespräch mit einem Kollegen festgestellt habe: Wir beide genießen, dass das Leben gerade ein anderes Tempo hat, und dass der Freizeitstress deutlich nachgelassen hat. Und ich freue mich trotzdem über die vielen kreativen Ideen gerade.

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