Smashing Pumpkins – Mellon Collie and the Infinite Sadness

Die Smashing Pumpkins waren für mich noch immer eine Art unentdecktes Universum, zu dessen Erforschung ich Ende der 90er Jahre ansetzen wollte, als ich endlich „Mellon Collie“ in den Händen hielt – in meinem Freundeskreis war dies eines der Überalben, die man einfach haben musste.

Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen an das Album, das zunächst mit dem ruhigen und sehr schönen Titeltrack begann.

Dann „Tonight, Tonight“.
Ich mag das Lied sehr gerne; das treibende Gitarrenriff steht in einem schönen Kontrast zu dem orchestralen Arrangement. Aber diese Stimme! Ich werde mich vermutlich nie so recht an Billy Corgans Gesang gewöhnen können, er ist mir einfach – gerade bei „Tonight, Tonight“ zu – quäkig.
Billy Corgan singt mit Leidenschaft, aber ich finde, von allen Instrumenten, die er spielt, ist sie dasjenige, was er am wenigsten beherrscht.

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