Sünndagsschnack (26)

Moin moin,

Vorfreude
In genau einer Woche werde ich schon seit einem Tag in Dänemark sein. Ein Kollege hat dort ein Haus gemietet, ein paar Freunde gefragt, ob sie mitkommen wollen – und so werden wir dort eine Woche in einem sehr modernen Haus am Strand wohnen (er kennt das Haus von vorherigen Urlauben und wollte dort immer mal wohnen) und mehr oder minder nichts tun. Wobei „Nichtstun“ in meinem Fall heißt: Meer und Dünen fotografieren, sowie eventuell das Haus. Als ich letzten Freitag mit meinem Kollegen darüber gesprochen habe, wie wir hin und wieder zurück kommen (mal mit dem Auto und nicht mit dem Rad) und was wir essen und dort tun, habe ich gemerkt, dass ich mich sehr drauf freue, eine langsame, unspektakuläre, ruhige, schöne Woche am Strand zu verleben. Hat ein bisschen was von Weihnachten. Also, ohne Schnee, Familie, Geschenke, Last Christmas, Baum und co. – aber eben mit Ruhe, Ausschlafen, gemeinsam essen, quatschen. Und Dänemark.

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Mit Odysseus von Kopenhagen nach Berlin (3/3)

… als der ICE in den Bahnhof einrollt, wollen Philipp und ich es nicht wirklich wahrhaben – in den Dingern darf man ja nur Klappies mitnehmen, wenn überhaupt. Auch die Schaffner geben uns unmissverständlich zu verstehen, dass wir gerne einsteigen können, aber dann die Räder draußen bleiben müssen. Wir stehen etwas betröppelt am Bahnsteig. Wat nu?

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…und wie kommt der ICE nach Dänemark? Klar, mit der Fähre!

Zum Glück sind diese Schwierigkeiten weit von uns entfernt, als wir auf dem sehr gepflegten Campingplatz ankommen. Es ist knalleheiß, die Fahrt hierher war ein wenig öde, da immer geradeaus und an der Hauptstraße entlang, und wir lassen uns zunächst häuslich nieder – auf der grünen Wiese mit Tisch-Bank-Kombination machen sich die Zelte und Fahrräder richtig gut.

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Dänisches Eis ist wirklich besser (1/3)

„Das ist jetzt ein wenig dekadent, aber auch ganz schön geil.“, denke ich, während ich an meinem riesigen Eis schlecke; drei Kugeln – Lakritz, Oreo und Schokosorbet – von monströser Größe. Ich sitze mit Philipp in Kopenhagens berühmter Fußgängerzone, die an diesem Sonntagabend nur noch von ein paar versprengten Touristen und notorischen Biertrinkern belebt wird. Ein langer, heißer Tag neigt sich langsam dem Ende zu, und das Eis bietet einen würdigen Abschluss.

Wie man zu einem Eis in Kopenhagen kommt? Natürlich mit dem Rad!

Zur Spreequelle, nach Usedom, nach Hause, und an der Elbe entlang¹ sind wir ja schon geradelt, immer Himmelfahrt und das dazugehörige lange Wochenende als Anlass nehmend, zu schauen, wie weit man denn so kommt an den paar Tagen. Das weit kommen ist interesssanterweise im Vergleich zur Frage: „Wie kommen wir eigentlich zurück?“ das mit Abstand kleinere Problem. Doch dazu später mehr.

Unsere Reisegruppe reduzierte sich dieses Jahr auf Philipp und mich², und nach einigen Gedankenspielen und Planereien gab es folgenden Plan: ich würde am Mittwoch Abend zu Philipp nach Ascheberg in Holstein (30 Km von Kiel entfernt) fahren, um gemeinsam mit ihm nach Kopenhagen zu radeln – unsere erste Zweiertour seit Island.

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