Beck – Modern Guilt

Damals

Ich war dort, im Plattenladen, unmittelbar nachdem das Album herausgekommen war. Wollte viel Geld für ein bisschen Vinyl ausgeben und landete bei Beck. Auf das Album angesprochen, verzog der Verkäufer allerdings das Gesicht und meinte, Danger Mouse als Produzent sei ihm ein wenig zu stressig. Ich habe daraufhin das Album beiseite gelegt und mir stattdessen „Mezzanine“ von Massive Attack gekauft…

Jetzt

Ich war wieder dort. Im Plattenladen. Wollte unbedingt meine Aufwandsentschädigung aus dem Zeltlager durchbringen. Sah Modern Guilt – und dachte: „Warum nicht?“. Monetär sprach ja nichts dagegen, und mir war nach Beck, Sommersonnestrand und so.

Später

Das Album ist mit 33 Minuten recht kurz, kein Wunder, dass es die ersten Male nur so durchgerauscht ist, bevor ich überhaupt etwas dazu schreiben konnte.

Nun aber rotiert das schwarze Gold.

Persönlich finde ich den Einfluss von Danger Mouse ganz gut. Die Musik wirkt nicht mehr so garagengemacht wie z.B. „Mellow Gold“, vielmehr wirkt sie frisch und klanglich aktuell, aber auf 60ies getrimmt (Orphans, Gamma Ray) – zu den folkig angehauchten Songs kommen jede Menge Geräusche, die der Musik tatsächlich gut tun.
Der Schlagzeugrhythmus von „Chemtrails“ zusammen mit dem leicht entrückten Gesang erinnert mich entfernt an „The Four Horsemen“ von Aphrodite’s Child – und das ist per se ja schon mal nicht schlecht.

Weiterlesen „Beck – Modern Guilt“

Erstelle eine kostenlose Website oder Blog – auf WordPress.com.

Nach oben ↑

%d Bloggern gefällt das: