R.E.M. – Collapse Into Now

Es beginnt mit der mächtigen Nonchalance, mit der auch die Wintersonne morgens in die Augen scheint, wie um zu sagen: „Schau her, es ist zwar noch nicht Kurzehosenwetter, aber ich bin wieder da!“


So ungefähr legt das passend betitelte „Discoverer“ los – ein für R.E.M. – Verhältnisse wuchtiges Gitarrenriff mit einer fetten Bassdrum (live wird es ein Knaller) macht aus der Midtemponummer ein wenig mehr, als sie eigentlich ist. Es fühlt sich ein bisschen so an wie zu besten „New Adventure“ – Zeiten: das leicht rastlose Live-Gefühl.

„All The Best“ schlägt in die gleiche, krachige Kerbe, bevor „Überlin“ ein wenig ruhiger und introvertierter daherkommt. Der Titel kommt übrigens nicht von ungefähr; das Album ist nur 10 Radminuten von meiner Wohnung entfernt entstanden – warum erfahre ich das eigentlich erst jetzt?!?

„Oh My Heart“ ist ungewöhnlich instrumentiert – unter anderem Akkordeon – und schlägt mit seinem 3/4 Takt einen sehr folkigen Weg ein; Mike Stipes Stimme passt hervorragend in den Song, den er mit einer Mischung aus Distanz und Leidenschaft singt. Weiterlesen „R.E.M. – Collapse Into Now“

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