Gespartes Geld – jetzt auch gefilmt und gesendet!

Der Artikel hatte (für die mehr als beschaulichen Verhältnisse bei milchmithonig) für ein bisschen Resonanz gesorgt: ein großer Teil der Suchanfragen landet bei Gespartes Geld…, es gibt die sagenhafte Anzahl von 14 Kommentaren bei vier Kommentierenden, eine Nachahmungstäterin, in einer Postkarte einer sehr netten Person hat diese Bezug darauf genommen, dass sie den Artikel toll fand – und ein Redakteur des rbb fand meine kleine Gedankenspielerei so spannend, dass er sie gerne in seinen Filmbeitrag über Kleingeld verwursten wollte.

Der heute beim rbb gesendet wurde.

Es ist mir noch immer ein inneres Grinsen, wenn ich über die Ironie der Situation nachdenke: die Grundlage des Artikels war eine spontane Idee, technisch ein wenig hingeschustert und recht schnell umgesetzt – und dient einem Filmbeitrag über Finanzen.

Nicht, dass ich mich über die 5 Minuten Ruhm nicht freuen würde…

Und damit hat sich bewahrheitet, was einer unserer Nachbarn¹ früher immer kopfschüttelnd gesagt hat, wenn ich mal wieder irgendwelche verqueren Theorien verlautbart habe: „Sascha, eines Tages kommst du noch ins Fernsehen².“
Ja, äh, Moin nach Hause!

Hier ist der Film*:
Direktlink
In Zusammenhang auf der was!-Seite

Der Beitrag wird morgen um neun nochmal wiederholt, falls ihn jemand „in echt“ sehen möchte…

¹ unser Dorf war so klein, dass ich ALLE als Nachbarn betrachtet habe.
² ganz genau betrachtet, war ich schon mal im offenen Kanal zu sehen. Aber das zählt nicht³.
³ und das nächste Mal bin ich mit was Substanziellerem im Fernsehen, versprochen.
* wer aufmerksam schaut, entdeckt Diskrepanzen zwischen Film und Artikel. Das liegt unter Anderem daran, dass inzwischen noch mehr Geld in der Dose ist. Und überhaupt – im Fernsehen ist alles ein bisschen anders 😉

Geldspeicher & Co.

Meine kleine Rechnung neulich hat mich noch ein bisschen weiter beschäftigt – da ich mir vorgestellt habe, die Dose wäre der Anfangspunkt meines eigenen Geldspeichers, wollte ich wissen, wie viel Geld denn im echten Geldspeicher sein könnte.

Geldspeicher Laut Duckipedia ist der Geldspeicher 38,75 m hoch und hat eine Grundfläche von 36 x 36 Metern, was also ein Volumen von 50.220 m³ ergibt. Ein Drittel des Volumens wird für Büros etc. benutzt, bleiben also 33.480 m³.
Meine Dose hat ein Volumen von 7,3796×10^-3 m³, d.h. der Geldspeicher ist rund viereinhalbmillionen Mal größer (4.536.830,562 um genau zu sein) – was bei der Füllung von 106,46 € ergibt, dass sich bei gleicher Dichte im Geldspeicher 483.036.349,90 € befinden können – das entspricht bei Weitem nicht den vielen Fantastilliarden, die Dagobert Duck besitzen soll.

Allerdings muss dazu gesagt werden, dass DD natürlich nicht nur Bargeld im Geldspeicher hat (dazu kommen Scheine, Goldstücke, Diamanten und andere Schätze) und mir der Umrechnungskurs Taler – Euro nicht bekannt ist…
Zudem wird ein Großteil seines Kapitals in seinen zahlreichen Unternehmen stecken.

Wollte ich allerdings tatsächlich eine Million zusammensparen, dann bräuchte ich dafür 9392,31 Dosen – und ein größeres Zimmer, denn die Dosen belegten zusammen rund 239 m²

(c) für das bild: marcus-e

Gespartes Geld: gewogen, geschätzt, gemessen, gerechnet, genau gezählt

oder: erzähl mir dein Gewicht, und ich sage dir, wieviele du bist!

Es ergab sich zufällig, dass ich mich nach dem Errechnen der Photonenzahl auf meinem Kopf vorhin

in Quantifizierungslaune befand und einer Frage nachging, die mich schon seit geraumer Zeit beschäftigte:

Wie viel Geld befindet sich in meiner Spardose?

Denn es hatte sich irgendwann vor Jahren ergeben, dass ich eine Blechdose geschenkt bekam, in dem sich eine Spirituose befunden hatte. Aus irgendwelchen Gründen kam ich zu der Überzeugung, diese Dose mit Kleingeld zu befüllen, offiziell mit Allem, was kleiner ist als ein Euro – aber eine dringende Notlage zwang mich zwischenzeitlich einmal dazu, alle 50-Cent-Stücke wieder in den Umlauf zu bringen.

Die Dose ist nun also ziemlich voll, und ich wollte wissen, wie viel sich denn nun darin befindet. Es einfach nur zu zählen, fand ich ein wenig profan, und so habe ich mir zwei Verfahren überlegt, die Summe näherungsweise zu bestimmen:

1. Die relative Dichte
Das Kleingeld ist einigermaßen zufällig in der Dose verteilt. Da ich weiß, wie viel Volumen sie umfasst, könnte ich die Summe bestimmen, indem ich die oberste Schicht entnehme – z.B. einen Zentimeter – ausrechne, wie viel Geld diesem Zentimeter entspricht, und das auf die Dose hochrechnen.

2. Das Gewicht
Wenn ich weiß, dass ich eine zufällige Ansammlung von Münzen in der Dose habe und deren jeweiliges Gewicht kenne, kann ich das Gewicht der Dose bestimmen und anhand der statistischen Verteilung der Münzen deren Anteil am Gesamtgewicht bestimmen – und darüber die Gesamtsumme errechnen.

Die harten Fakten
Die Dose ist 29 cm hoch und misst 9 cm im Durchmesser. Voll befüllt wiegt sie etwa 7 Kilogramm. Weiterlesen „Gespartes Geld: gewogen, geschätzt, gemessen, gerechnet, genau gezählt“

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