Dänisches Eis ist wirklich besser (1/3)

„Das ist jetzt ein wenig dekadent, aber auch ganz schön geil.“, denke ich, während ich an meinem riesigen Eis schlecke; drei Kugeln – Lakritz, Oreo und Schokosorbet – von monströser Größe. Ich sitze mit Philipp in Kopenhagens berühmter Fußgängerzone, die an diesem Sonntagabend nur noch von ein paar versprengten Touristen und notorischen Biertrinkern belebt wird. Ein langer, heißer Tag neigt sich langsam dem Ende zu, und das Eis bietet einen würdigen Abschluss.

Wie man zu einem Eis in Kopenhagen kommt? Natürlich mit dem Rad!

Zur Spreequelle, nach Usedom, nach Hause, und an der Elbe entlang¹ sind wir ja schon geradelt, immer Himmelfahrt und das dazugehörige lange Wochenende als Anlass nehmend, zu schauen, wie weit man denn so kommt an den paar Tagen. Das weit kommen ist interesssanterweise im Vergleich zur Frage: „Wie kommen wir eigentlich zurück?“ das mit Abstand kleinere Problem. Doch dazu später mehr.

Unsere Reisegruppe reduzierte sich dieses Jahr auf Philipp und mich², und nach einigen Gedankenspielen und Planereien gab es folgenden Plan: ich würde am Mittwoch Abend zu Philipp nach Ascheberg in Holstein (30 Km von Kiel entfernt) fahren, um gemeinsam mit ihm nach Kopenhagen zu radeln – unsere erste Zweiertour seit Island.

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