Obscura – Omnivium (2011)

Es beginnt recht harmlos, mit einem Intro, das mit seinen zwei gezupften Akustikgitarren schon beinahe klassisch klingt – bis vor Ablauf einer knappen Minute die Elektro-Äxte dazwischenfeuern, das Doublebassgewitter loslegt und der Sänger sein Bösestes tut. „Septuagint“ bietet auf seinen 7:20 Minuten einen guten Vorgeschmack auf das, was den Hörer im aktuellen Album von Obscura erwartet: Death Metal mit Prog- und Jazz-Einflüssen und eben Gesang, der mal schön warm gesungen, dann wieder derbe gegrowlt ist. Kurze Akustik-Einsprengsel sorgen für ordentlich Dynamik.

Es ist eines jener Alben, die förmlich unter Kopfhörern gespielt werden wollen, damit man auch ja jedes Detail mitbekommt – und im Kopf dann mehr oder minder explodiert.

Dabei fällt der Bass positiv auf; fretless gespielt und mit einigen schönen Riffs versehen, ist er tatsächlich gut zu hören! Das sollte ein Beispiel für Bands wie Dream Theater sein, die ihren herausragenden Bassisten im Mix regelmäßig zu wenig beachten – selbst in so knüppelharten Stücken wie „Vortex Omnivium“ oder am Anfang von „Celestial Spheres“ gibt es ein schönes, akustisches Fundament. Weiterlesen „Obscura – Omnivium (2011)“

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