Das gute Ende
Der Beginn der Beziehung war einigermaßen symbolträchtig, aber das konnte ich noch nicht wissen, damals. Ich wollte zu einem Vorstellungsgespräch als Praktikant in einer Veranstaltungsfirma gehen, doch der Termin musste verschoben werden.
Schließlich kam ich zum Ausweichtermin, wir waren uns sympatisch, und das Lächeln beim „wir melden uns“ hat mir recht viel Zuversicht gegeben. Tatsächlich kam das „wir melden uns“ sehr viel schneller als gedacht, denn sie brauchten dringend Jemanden, der mit Kunden umgehen, dabei einigermaßen schick aussehen kann und keinen Mist macht.
Und so begann vor vier Jahren eine Geschichte, die gestern ihr vorläufiges Ende gefunden hat.
Ich wurde Praktikant in der Veranstaltungsfirma, und nachdem ich mich ein Jahr in den verschiedenen Arbeitsbereichen getummelt und Erfahrungen gesammelt hatte, nachdem ich Geld verdient und mir Gedanken um die Zukunft gemacht hatte, nachdem das Umweltforum sich interessiert und ich nicht prinzipiell abgeneigt gezeigt hatte, legte ich nach dem Praktikum einen drauf und machte die Ausbildung zum Veranstaltungstechniker. Read more…
Elveda, Mesut!
Natürlich hatte es sich schon lange vorher angekündigt, und Zwischen-den-Zeilen-Lesen auch schon vor der WM, Werders Wirtschaften, der allgemeine Lauf der Dinge etc. etc. ließen – nüchtern betrachtet – nur einen vernünftigen Schluss zu: das passieren musste, was nur geschehen konnte und Özil ab heute wahrhaft „galaktisch“ geworden ist.
Ich hatte mich gefreut, als vor knapp zweieinhalb Jahren verkündet wurde, dass er kommen würde. Einerseits, weil Wir endlich mal dem ungeliebten FC Schalke einen Topspieler weggekauft haben statt umgekehrt, und – nunja – weil der als Topspieler eingekaufte Özil nunmal ein ebensolcher geworden ist, genau wie ich gehofft hatte. Man denke an seine Dribblings, die Pässe, diese genialen Ideen, und und und…
Ich will hier nicht über die Maßen lamentieren, desch Lebbe jeht waida, und wenn man mal ehrlich ist, als Werder-Fan musste man über die Jahre Ähnliches schon öfter erleben. Ich denke da an Andreas Herzog, Frings, Joe Micoud, Miro und Diego, sowie Rost, Kristajic, Borowski… – wobei ich die Wechsel von Diego und Özil am Höchsten bewerte. Die Besten Geldgierigsten, Interessantesten, gehen eben doch irgendwann.
Spätestens heute Abend müssen es Marin und Hunt im Besonderen, der Rest im Allgemeinen richten, und ich hoffe, dass sie sich eher das Spiel gegen Ahlen als das gegen Fulham als Beispiel nehmen.
Auch wenn ich glaube, dass Özil in Madrid nicht halb das Standing haben wird wie in Bremen (ich schätze mal, er kommt diese Saison auf 10 Einsätze und wird gefrustet immer weiter in der Versenkung verschwinden), wünsche ich ihm natürlich alles Gute – und wenn du in nem Jahr merkst, dass es doch nicht das Richtige war, dann kommst du eben zurück – Frings, Pizzaro, Boro können dir erzählen, wie das geht!
Elveda, Mesut!
p.S.: …und morgen zaubert Allofs dann den nächsten Kracher aus dem Hut, sodass alle sagen werden: „Özil? Wer war das denn noch mal?“
Viel Schmalz, seeeehr wenig Hirn
Ich war also im Kino und habe die Spielfilmvariante des A-Teams gesehen, und der Film war
lustig
unterhaltsam
unlogisch
nicht so charmant wie die serie
cooler als die serie
besser als erwartet
schlechter als erwartet
vorhersehbar
spannend
action, action, action
sprüche
a-team minus mr.t
überfällig
sehenswert
wenn man drauf steht.




