Es beginnt mit einer herzlich knurrenden Gitarre zu schwer stampfendem Rhythmus, und damit ist das Setting gegeben: Crippled Black Phoenix’ Reise durch die Menschheit wird nicht unbedingt ein Spaziergang.
Soll er sie aber auch nicht, denn laut Band geht es bei “(Mankind) The Crafty Ape” um “the corruption of mankind and injustice, but also ultimately in the hope that all is not lost” – also um Korruption, um Ungerechtigkeit – aber eben auch die Hoffnung, dass noch nicht alles verloren ist.
Und so nimmt sich das Album gleich wieder zurück und gleitet in das dramaturgisch und rhythmisch an frühe Pink Floyd erinnernde, melancholische “The Heart of Every Country” über.
Überhaupt sind Remineszenzen an die Siebziger deutlich hör- und spürbar (der erwähnte Gitarrensound, die immer mal wieder durchklingende Hammondorgel), die Produktion an sich aber auf der Höhe der Zeit.
So kommt das immer wieder treibende Schlagzeug glasklar herüber, und obwohl die Band zu großen Teilen auf Links-Rechts-Spielereien verzichtet, wirkt das Album durch die große Dynamik und die luftige Präsenz der einzelnen Instrumente zumindest klanglich locker und sehr lebendig. Weiterlesen
Prolog: Vor etwa drölf Jahren traf ein junger Abiturient die Entscheidung, zu einer Party zu fahren. Als viel folgenreicher erwies sich die Idee, einen weiteren jungen Mann mitzunehmen. Aber das ist eine andere Geschichte.
Wegen dieser aber landete ich am vergangenen Freitag in
Die erste Überraschung ließ nicht lange auf sich warten: in Schweden nennen sie den Euro “Krone”, und sie sind ein bisschen eigen mit dem Bezahlen – man kann nämlich nur mit einer Euro-Sonderedition bezahlen, deren Banknoten deutlich anders aussehen als die, welche ich dabei hatte.
Na gut, dann würde ich mich einmal mehr auf meinen Charme verlassen müssen, um eventuell aufkommende Bezahlungen diplomatisch zu klären.
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Keine Seemöwen
ihr meint