Sünndagsschnack (28)

Moin moin,

Herbsturlaub in Dänemark
Ich war ja noch mal für eine Woche in Dänemark, genauer in Henne Strand und hatte dort einen wunderbaren, erholsamen, sehr schönen Urlaub. Einige der Bilder, die ich dort gemacht habe, kann man sich anschauen, wenn man mag: flickr.
Einen Blogeintrag dazu möchte ich an sich auch noch machen, komme aber gerade nicht richtig dazu…

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Sünndagsschnack (27)

Hej hej,

Kiwanuka
Ich hatte ja unlängst über Michael Kiwanukas tolles Album „Love and Hate“ geschrieben – und mir gerade sein brandneues selbstbetiteltes Werk angehört. Tolle Musik! Nicht ganz so melodramatisch wie der Vorgänger, aber nichtsdestotrotz genau das Richtige für nen entspannten Sonntagabend.

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Sünndagsschnack (26)

Moin moin,

Vorfreude
In genau einer Woche werde ich schon seit einem Tag in Dänemark sein. Ein Kollege hat dort ein Haus gemietet, ein paar Freunde gefragt, ob sie mitkommen wollen – und so werden wir dort eine Woche in einem sehr modernen Haus am Strand wohnen (er kennt das Haus von vorherigen Urlauben und wollte dort immer mal wohnen) und mehr oder minder nichts tun. Wobei „Nichtstun“ in meinem Fall heißt: Meer und Dünen fotografieren, sowie eventuell das Haus. Als ich letzten Freitag mit meinem Kollegen darüber gesprochen habe, wie wir hin und wieder zurück kommen (mal mit dem Auto und nicht mit dem Rad) und was wir essen und dort tun, habe ich gemerkt, dass ich mich sehr drauf freue, eine langsame, unspektakuläre, ruhige, schöne Woche am Strand zu verleben. Hat ein bisschen was von Weihnachten. Also, ohne Schnee, Familie, Geschenke, Last Christmas, Baum und co. – aber eben mit Ruhe, Ausschlafen, gemeinsam essen, quatschen. Und Dänemark.

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Mit Odysseus von Kopenhagen nach Berlin (3/3)

… als der ICE in den Bahnhof einrollt, wollen Philipp und ich es nicht wirklich wahrhaben – in den Dingern darf man ja nur Klappies mitnehmen, wenn überhaupt. Auch die Schaffner geben uns unmissverständlich zu verstehen, dass wir gerne einsteigen können, aber dann die Räder draußen bleiben müssen. Wir stehen etwas betröppelt am Bahnsteig. Wat nu?

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…und wie kommt der ICE nach Dänemark? Klar, mit der Fähre!

Zum Glück sind diese Schwierigkeiten weit von uns entfernt, als wir auf dem sehr gepflegten Campingplatz ankommen. Es ist knalleheiß, die Fahrt hierher war ein wenig öde, da immer geradeaus und an der Hauptstraße entlang, und wir lassen uns zunächst häuslich nieder – auf der grünen Wiese mit Tisch-Bank-Kombination machen sich die Zelte und Fahrräder richtig gut.

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Dänisches Eis ist wirklich besser (1/3)

„Das ist jetzt ein wenig dekadent, aber auch ganz schön geil.“, denke ich, während ich an meinem riesigen Eis schlecke; drei Kugeln – Lakritz, Oreo und Schokosorbet – von monströser Größe. Ich sitze mit Philipp in Kopenhagens berühmter Fußgängerzone, die an diesem Sonntagabend nur noch von ein paar versprengten Touristen und notorischen Biertrinkern belebt wird. Ein langer, heißer Tag neigt sich langsam dem Ende zu, und das Eis bietet einen würdigen Abschluss.

Wie man zu einem Eis in Kopenhagen kommt? Natürlich mit dem Rad!

Zur Spreequelle, nach Usedom, nach Hause, und an der Elbe entlang¹ sind wir ja schon geradelt, immer Himmelfahrt und das dazugehörige lange Wochenende als Anlass nehmend, zu schauen, wie weit man denn so kommt an den paar Tagen. Das weit kommen ist interesssanterweise im Vergleich zur Frage: „Wie kommen wir eigentlich zurück?“ das mit Abstand kleinere Problem. Doch dazu später mehr.

Unsere Reisegruppe reduzierte sich dieses Jahr auf Philipp und mich², und nach einigen Gedankenspielen und Planereien gab es folgenden Plan: ich würde am Mittwoch Abend zu Philipp nach Ascheberg in Holstein (30 Km von Kiel entfernt) fahren, um gemeinsam mit ihm nach Kopenhagen zu radeln – unsere erste Zweiertour seit Island.

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Joseph Myers – Denmark

Diese schöne Single stammt aus der Feder des Osnabrücker Singer/Songwriters Joseph Myers, der einen großen Teil seiner Kindheit verbrachte und den schönen, aber auch wehmütigen Erinnerungen diese Hommage widmet.

Aktuell arbeitet er an seinem Album „Puzzles And Places“, welches im Herbst erscheinen soll. Nach dieser Single bin ich mal gespannt; es könnte ein sehr schönes Album werden.

Vorab kann man sich aber ein Bild von seinen Live-Peformances machen, denn Joseph ist aktuell auf Tour (ich persönlich schlage vor, wir treffen uns in der Mathilda):

13.08.2014 Ber­lin, Ä
15.08.2014 Ber­lin, In­ter­soup
16.08.2014 Ber­lin, Ma­thil­da Bar
28.08.2014 Düs­sel­dorf, Till’s Ele­ven
29.08.2014 Mön­chenglad­bach, Kultu­be
11.09.2014 Gie­ßen, Tro­cken und Lieb­lich
12.09.2014 Dort­mund, Salon Fink
13.09.2014 Düs­sel­dorf, Boui Boui Nacht­floh­markt
19.09.2014 Nor­der­ney, Ta­schen­thea­ter
02.10.2014 Mön­chenglad­bach, Kul­tur­kü­che
11.10.2014 Ham­burg, Bal­c­onyTV
17.10.2014 Ham­burg, Café Brooks
24.10.2014 Lübeck, Kul­tur­café Ton­fink (+Band)
25.10.2014 Han­no­ver, La Mu­si­ca (+Band)
26.10.2014 Ham­burg, Music Club Live  (+Band)
30.10.2014 Augs­burg, Ne­ru­da Kul­tur­café (+Band)
31.10.2014 Mün­chen, Kult Café Pepa (+Band)

Homepage: jospephmyers.blogsport.de

Island 2013 – Prolog (2)

oder: wie kommt man von Berlin aus auf eine Insel mitten im Nordatlantik?

Wir befinden uns inmitten einer Gegend, die der Lüneburger Heide nicht unähnlich ist. Es dämmert; wir suchen den Campingplatz meines Onkels und meiner Tante. Wir waren etwa 13,14 Stunden im Sattel; mein linkes Knie tut weh und ich habe langsam keine wirkliche Lust mehr, weiter zu fahren. Ein Militär-Jeep hält neben uns. Ein Soldat steigt aus und erzählt uns aufgeregt irgendetwas auf Dänisch…

Start in Elmshorn
Wir machen uns am 12. August etwa gegen 14:00 Uhr auf den Weg – so lange haben wir noch auf das letzte Paket gewartet. Es geht aus Elmshorn heraus in nordwestlicher Richtung gen Nordseeküste.
Der GPS-Track leitet uns teilweise auf abenteuerliche Wege – als wir in einer Sandgrube stehen und uns fragen, wo es bitteschön weiter gehen soll, denke ich, dass es nicht abenteuerlicher werden kann – und schon stehen wir mitten auf einem alten Bahndamm; im Schotter können wir nicht fahren. So schieben wir der nächsten Straße entgegen, die zum Glück nicht weit entfernt ist.

Diese Brücke war einmal eine Eisenbahnstrecke
Diese Brücke war einmal eine Eisenbahnstrecke

Nachdem wir uns in Husum gestärkt haben, geht es nachts weiter nach Dagebüll – wir wollen noch ein paar Kilometer machen. Dabei scheuchen wir ein paar Schafe auf und übernachten schlussendlich mitten auf dem Deich – nur in unseren Schlafsäcken, da Zelte und Naturschutzgebiete sich nicht so vertragen…

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Island 2013 – eine kleine Radtour (1)

Ich habe mir lange Gedanken gemacht, wie man adäquat von der Islandreise berichten kann – es sind zu viele Erlebnisse, Gedanken, Photos für nur einen Blogpost. Deswegen gibt es jetzt quasi eine kleine Serie zu ausgewählten Island-Themen.

am anfang eher die ausnahme: asphaltstraßen
am anfang eher die ausnahme: asphaltstraßen

Dramaturgie eines Gesprächs
Die Gespräche über unsere kleine Radtour folgten fast immer einer festgelegten Dramaturgie: hatten ich oder Philipp davon erzählt, Island mit dem Fahrrad zu bereisen, folgte zunächst verklärte Faszination von der wilden Vulkaninsel („Hach, Island…“) – und dann von Bewunderung über Mitleid bis Entsetzen das gesamte Spektrum (mit)menschlicher Empfindungen: „Aber mit dem Rad…“ und schlussendlich das unweigerliche „das ist ja verrückt.“

Um es mit einem von Philipps Lieblingszitaten zu beantworten: Nein, verrückt muss man nicht sein, um so etwas zu machen. Aber es hilft…
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Island mit dem Rad

Ich hab also nichtsahnend und unschuldig in der Uni gesessen und versucht, herauszufinden, wie man denn eigentlich studiert (Anm. d. Redaktion: der hat doch noch immer keine Ahnung…), als Philipp mit einem Vorschlag ankam:
Er hätte vor, im nächsten Sommer nach Island zu fahren – mit Fähre und Rad – und dann Island radelnd zu erkunden und zu durchqueren, und ob wir nicht selber Lust hätten, oder jemand kennen würden, der/die Lust hätte, mitzukommen.

Einer hatte, und der nächste Sommer ist angekommen…

Die unerschrockenen Radler
Die unerschrockenen Radler

Und so werde ich mich am 11. August mit Sack und Pack und vor allem auf meinem Rad zunächst von Hambergen nach Elmshorn aufmachen. An der Fähre Glückstadt erwartet mich dann hoffentlich Philipp, und nachdem wir uns die laut Philipp sehr eindrucksvolle Fahrradsammlung seines Vaters ausgiebig angeschaut haben, machen wir uns dann am nächsten Tag weiter auf und durchqueren Dänemark in Süd-Nord-Richtung, denn in Hirtshals wartet schon die Fähre, Abfahrt 17.08.¹

Nach zwei Tagen Aufenthalt auf den Färöern werden wir dann am 22.08 in Island anlanden – und dürfen auf den ersten 12 Km gleich mal einen Höhenunterschied von 600 Metern überwinden. Weiterlesen „Island mit dem Rad“

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