Sünndagsschnack (33)

Moin moin,

Hummelbesuch
Heute unter strahlend blauem Himmel und kräftig scheinender Sonne die erste Hummel auf dem Balkon gesichtet 🙂 Man glaubt es kaum, aber der Frühling scheint endgültig zu beginnen. Und unabhängig davon, ob ich jetzt raus kann oder nicht: Boy, habe ich keinen Bock mehr auf Winter, Grau, Regen. GEH WEG.

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Virtuelles Verreisen
Was tut man, wenn man nicht verreisen kann: Richtig, man macht einen #UrlaubfürdieAugen. Schöne Aktion!

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#30daymusicchallenge – Tag 16: Dein liebster Klassiksong.

Ich mochte Beethoven schon immer sehr. Seine Musik scheint klar strukturiert, logisch, sinnvoll – und gleichzeitig sehr, sehr leidenschaftlich. Es gibt natürlich auch sehr viel andere schöne klassische Musik, die mich anspricht – Bach, Tschaikowski – aber ich lande doch immer wieder bei Beethoven.

Vor einigen Jahren ergab es sich, dass ich in die Berliner Philharmonie gegangen bin und ein Konzert gesehen habe – und, natürlich, haben sie Beethoven gespielt. Seine 7. Sinfonie, und den zweiten Satz finde ich wunderschön. So voller Sehnsucht und Traurigkeit.

Ein paar Tage später sah ich Zoe Keating, und als Zugabe spielte sie – Beethovens 7., 2.Satz. Was für ein wundervoller Zufall, eine meiner Lieblingsmusikerinnen UND mein Lieblingsklassikstück!

#30daymusicchallenge – Tag 2: Ein Song mit einer Zahl im Titel.

Über Zoe Keating und ihre Musik habe ich ja schon mal geschrieben – und kann kaum glauben, dass das Konzert im Roten Salon tatsächlich schon fünf Jahre her ist. Dann ist es wohl an der Zeit, sie mal wieder zu sehen… wenn sie denn hier wieder touren sollte. Ihre Musik ist schön, instrumental, verträumt, optimistisch und immer bewegend. Diesen Song beispielsweise hat sie geschrieben, als sie mit ihrem Sohn schwanger war. Nicht der schlechteste Start in ein Leben, finde ich.

Zoe Keating | Arnold Kasar | Grüner Salon (Konzert am 25.09)

Am Anfang, so erzählt Zoe Keating, war es auch irgendwie Berlin, das ihre musikalische Karriere bestimmt hat. Nicht nur, dass sie Ableton Live benutzt – was in Berlin programmiert wird – sondern vor allen auch wegen der CD, die sie als Kind geschenkt bekommen hat, und auf der die Cellisten der Philharmoniker nur Cellomusik gespielt haben – mit dem Ergebnis: „Den Sound will ich auch machen!“

Doch der Reihe nach. Denn anders als vor Jahren noch, war Zoe Keating dieses Mal der Star des Abends, und so gebührte Arnold Kasar die Ehre, für sie zu eröffnen. Der Pianist und Musikproduzent verfolgt einen ähnlichen Ansatz, wie Zoe Keating, was das Musikmachen betrifft; sein Instrument allerdings ist das Klavier.

Und so wurde gesamplet und gelayert, was das Zeug hielt, mit der Abwechslung des ein oder anderen „normal“ gespielten Liedes zwischendurch. Dass Humor und gute Musik sich nicht ausschließen müssen, zeigt allein schon der Titel „The Piano Has Been Smoking“ – und die Musik war gut und sehr abwechslungsreich. Arnold Kasar verfügt über eine beeindruckende Bandbreite an Stilen, die er am Klavier umsetzt.
Auf seiner Homepage gibt es viele Hörbeispiele; unbedingt mal anhören! Weiterlesen „Zoe Keating | Arnold Kasar | Grüner Salon (Konzert am 25.09)“

Amanda Palmer – Who Killed Amanda Palmer?

Leidenschaft. Als ich mich von dem krachenden Klavier aus dem Eröffnungstrack „Astronaut“ erholt habe, ist dies mein Stichwort. Leidenschaftlich hämmert Amanda Palmer von der ersten Sekunde an auf ihr Klavier ein, steigert sich das Stück in einen wahren Rausch inklusive Orchester – um dann sehr ruhig a capella zu enden.

Wenn man so will, dann ist „Astronaut“ tatsächlich eine Art Ouvertüre, die das ganze Album in geballter Form einmal vorstellt: Stimmungs-und Tempowechsel, der zurückhaltende und doch spürbare Einfluss Ben Folds‚, Zoe Keating als Gastcellistin – „Astronaut“ ist in der Tat eine kurze Geschichte; die (musikalische) Geschichte des Albums und des Unfalls der Raumfähre „Challenger“, böse-schön vertextet.

Überhaupt lohnt es sich, einen Blick in die Lyrics zu werfen, die auf der Album-Website nicht nur abgetippt, sondern auch mit einigen Photos verschönert wurden.

„Ampersand“ war von vornherein mein Lieblingsstück. Ich mag die absteigende Akkordreihe am Anfang, ich mag die Melodie, ich mag die Art und Weise, wie Amanda Palmer singt. Dabei ist das Lied vermutlich das simpelste auf dem gesamten Album; nur Klavier, Streicher, Gesang, mehr braucht es nicht. „Ampersand“ zeigt, wie eine einfache Melodie, immer und immer wiederholt und mit dem richtigen Spannungsbogen vorgetragen, trotzdem sehr unterhaltsam sein kann. Weiterlesen „Amanda Palmer – Who Killed Amanda Palmer?“

friday’s frequencies

mono

photo von paul graham raven

oder: Ohrniversum, jetzt echt mal.

Twitter und Zoe Keating sei dank, dass die letzte Stunde sehr vergnüglich war, denn in ihrer Post befand sich das neue Album der japanischen Band mono, was sie als super befunden hat. Das wollte ich verifizieren:

Mono sprangen zur Jahrtausendwende auf den gerade losdampfenden Post-Rock-Zug auf und haben mit ihrem neuen Album „Hymn to the Immortal Wind“ ein wahres orchestrales Monster erschaffen. So majestätisch türmen sich die Melodien und Klänge auf, ebben wieder ab, nur um noch gewaltiger zurückzukehren, sodass der Titel des Albums angemessen erscheint. Wunderschön, ebenso wie das Artwork des Albums.

mono bei myspace
biographie bei laut.de

Wir kehren aus Japan zurück und reisen nach Irland, wo die Band God Is An Astronaut mit ihrem gleichnamigen Album musikalisch in eine ähnliche Kerbe schlagen – nur nicht ganz so orchestral-hymnisch, sondern deutlich rockiger und songorientierter. Dem Unterhaltungswert tut das nichts ab, und da sie am 03.September in Bremen sein werden, werde ich wohl mal dort auf ein Konzert gehen…

God Is An Astronaut bei myspace
biographie bei laut.de

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