30daymusicchallenge – Tag 8: Ein Song mit Alkohol oder Drogen als Thema

Man könnte annehmen, ich hätte die Challenge nicht richtig verstanden – ich lasse immer mal einen Tag aus, um dann weiter zu machen. Ich versuche, einigermaßen täglich zu schreiben, aber das Leben… es kommt immer mal dazwischen. Das ist ja gerade der Reiz an einer solchen Challenge, aber um ehrlich zu sein: mir gehts mehr um die Musik.

Zum heutigen Thema gibt es viele, viele, viele Songs, die Drogen/Alkohol feiern, genauso wie es viele gibt, die das Gegenteil aussagen. Das folgende Video ist kein einzelner Song, sondern eine Suite von Songs, die aufeinander aufbauen, sich aufeinander beziehen und sich mit den „12 Steps“ der Anonymen Alkoholiker auseinandersetzen. Nebenbei eine Werkschau durch fast 30 Jahre Dream Theater.

Obscura – Omnivium (2011)

Es beginnt recht harmlos, mit einem Intro, das mit seinen zwei gezupften Akustikgitarren schon beinahe klassisch klingt – bis vor Ablauf einer knappen Minute die Elektro-Äxte dazwischenfeuern, das Doublebassgewitter loslegt und der Sänger sein Bösestes tut. „Septuagint“ bietet auf seinen 7:20 Minuten einen guten Vorgeschmack auf das, was den Hörer im aktuellen Album von Obscura erwartet: Death Metal mit Prog- und Jazz-Einflüssen und eben Gesang, der mal schön warm gesungen, dann wieder derbe gegrowlt ist. Kurze Akustik-Einsprengsel sorgen für ordentlich Dynamik.

Es ist eines jener Alben, die förmlich unter Kopfhörern gespielt werden wollen, damit man auch ja jedes Detail mitbekommt – und im Kopf dann mehr oder minder explodiert.

Dabei fällt der Bass positiv auf; fretless gespielt und mit einigen schönen Riffs versehen, ist er tatsächlich gut zu hören! Das sollte ein Beispiel für Bands wie Dream Theater sein, die ihren herausragenden Bassisten im Mix regelmäßig zu wenig beachten – selbst in so knüppelharten Stücken wie „Vortex Omnivium“ oder am Anfang von „Celestial Spheres“ gibt es ein schönes, akustisches Fundament. Weiterlesen „Obscura – Omnivium (2011)“

Progressive Nation in der Arena Treptow

… es hatte seinen Anfang vorige Woche genommen, als mein Chef mich anrief und fragte, ob ich mir am kommenden Dienstag (also gestern) John Petrucci anschauen wolle. Mich am noch im nachmittäglichen Halbschlaf befindend, wunderte ich mich nur geringfügig über das ungewöhnliche pars per toto – und nahm natürlich an, er meine das Progressive Nation – Konzert. Nee, das sei mir zu teuer und überhaupt, in der Arena soll doch der Klang so doof sein, und Dream Theater hatten mich bei ihrem letzten Konzert doch merklich enttäuscht – aber mein Chef meinte tatsächlich nur John Petrucci.

john petrucci
john petrucci

Und so durfte ich gestern – nebst Chef und etwa achtundneunzig anderen Auserwählten – einem Workshop des Meisters folgen, den jener im Musik(er)laden „Borkowski“ gab. JP erzählte und zeigte, wie er sich denn so aufwärmt und was er sonst so gitarrespielenderweise treibt, wenn er nicht gerade auf der Bühne steht. Die Audienz versetzte uns wahlweise in Erstaunen, ungläubige Begeisterung und den verzweifelten Plan, zuhause alle Gitarren zu verbrennen.

Übrigens ist der Mann richtig sympatisch und down-to-earth und wie man das so macht als mehrfacher Metalgitarrist des Jahres, blieb er bescheiden und behauptete, jede/r könne so spielen wie er – nur immer hübsch üben.
Na dann mal los…

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