terrific tunes – at least its a tuesday!

das habe ich lange nicht mehr gemacht: nach dem feierabend ab in den plattenladen, stöbern und tatsächlich was hörbares mitnehmen – schließlich war ich in letzter zeit sehr unentschlossen, was ich denn hören mag (vor allem, wenn ich vorher dafür geld ausgebe) – aber heute habe ich mir zwei alben geholt, die schon länger auf meiner liste standen: jukebox von cat power und tempo tempo von blackmail.

blackmail – tempo tempo

letzteres rotierte zunächst auf dem acrylteller; schließlich kam ich gerade erst von der arbeit, war noch auf volldampf, und ähnliches sollte auch aus den boxen kommen. das tat es dann auch – naja, grob gesagt.
denn blackmail haben mit tempo tempo ein album vorgelegt, das im großen und ganzen grundsolide ist – nicht mehr und nicht weniger. im vergleich zu den vorgängeralben sind sie etwas ruhiger geworden, haben sich ein wenig die ecken und kanten abgeschliffen, ohne dass man das jetzt verteufeln müssen. die laut-kritik nennt das stagnation auf hohem niveau, und dem kann ich mich in etwa anschließen.
die rockigen momente sind durchaus lohnenswert, allein, es fehlen mir solche killersongs wie reptile for a saint oder fast summer.
fazit: ein gutes album. es gibt einige alben, die ich gekauft habe und nicht so gut finde; trotzdem hoffe ich, dass blackmail auf dem nächsten album wieder ein bisschen rotziger werden.

blackmail

cat power – jukebox

ich erkenne die coverversionen einfach nicht.

das ging mir schon bei the covers record so, und auch auf jukebox bereitet chan marshal die songs dermaßen eigen auf, dass ich nicht einmal gewillt bin, zu raten, vom wem denn jetzt das original ist, sondern einfach zuhöre, mich von ihrer zerbrechlichen und doch kraftvollen und ausdrucksstarken stimme verzaubern lasse.
diese jukebox ist angefüllt mit lauter souligen, entspannten nummern, zu denen sich dementsprechende szenen in meinem kopf abspielen. hätte man mir vorher gesagt, dass dieses album wesentlich durchproduzierter klingt als zum beispiel you are free, dem oder der hätte ich geantwortet, dass ich um cat powers musikalische identität fürchte, fand ich sie doch toll, gerade weil sie sich oft stark auf ihre gitarre und ihren gesang reduziert hat.
meine befürchtungen wären gegenstandslos gewesen. bestes beispiel: joni mitchells blue, in dem ein recht stark verhallter gesang von schweineorgel und klavier begleitet wird, ab und an deutet sich ein sachtes jazzschlagzeug an. und trotzdem ist das ganze so unverkennbar chan marshall, das einem ganz warm ums herz wird.
und, quasi als bonus, hat sie anscheinend viel an ihrer stimme gearbeitet, denn die klingt, als sei sie gewachsen, ausdrucksstärker und facettenreicher geworden – toll!

das ganze macht in der 180g – vinyl-version natürlich noch mehr spaß, als auf cd…

schikipedia
herspace
der katze heim

nine inch nails – the slip

ach ja: heruntergeladen und nach halbem durchhören für okay-isch befunden: the slip von den nine inch nails – detaillierteres folgt eventuell später…

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